Fußball: FC Bayern schafft Umsatzrekord und schwarze Zahlen

Fußball: FC Bayern schafft Umsatzrekord und schwarze Zahlen

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Uli Hoeneß, Trainer von Bayern München

Trotz hoher Transferausgaben und der Abwesenheit in der lukrativen Champions League wird der FC Bayern München in diesem Geschäftsjahr seinen Umsatz deutlich steigern. Die Einnahmen werden bei über 250 Millionen Euro liegen.

Wie Uli Hoeneß, Manager des erfolgreichsten deutschen Fußballvereins, der WirtschaftsWoche sagte, werde die FC Bayern München AG, an der neben dem Verein der Sportartikelhersteller Adidas mit zehn Prozent beteiligt ist, in diesem Jahr die Umsatz-Marke von 250 Millionen Euro knacken. Im vergangenen Jahr hatten die Bayern einen Umsatz von 225 Millionen Euro erzielt. Auch beim Ergebnis sorgen die Münchner für eine Überraschung: Statt wie befürchtet die Saison mit Millionenverlusten abzuschließen, werde der Verein laut Hoeneß ein deutlich positives Ergebnis erzielen. Vereinsintern hieß es, wenn Hoeneß dies gelinge, werde man ihm „ein Denkmal bauen“.

Bayern München hatte nach einer enttäuschenden Saison 2006/2007, die die Mannschaft auf dem ungewohnten vierten Platz abschloss, massiv in neue Spieler wie den italienischen Weltmeister Luca Toni und den französischen Superstar Franck Ribéry investiert. Einnahmen aus den Trikotverkäufen, vor allem aber aus der Vermarktung der TV- und Werberechte der UEFA-Cup-Begegnungen der Bayern, sorgten offenbar für das überraschend gute Ergebnis.

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Hoeneß kündigte gegenüber der WirtschaftsWoche an, ab kommendem Januar intensiv in die Suche nach einem Nachfolger für die eigene Position einzusteigen: „Wir werden das wohl in Zukunft auf zwei Schultern verteilen – einer wird für das sportliche zuständig sein, der andere für die wirtschaftlichen Dingen“, sagte Hoeneß.

Der frühere Nationalstürmer, der im kommenden Jahr seit drei Jahrzehnten Manager des FC Bayern ist, will Ende 2009 von seinem Posten zurücktreten. Seine Zukunft sieht Hoeneß im Aufsichtsrat der FC Bayern AG, an dessen Spitze derzeit noch Franz Beckenbauer steht und dem unter anderem VW-Chef Martin Winterkorn und Adidas-Chef Herbert Hainer angehören.

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