Galopprennsport: Krise auf der Rennbahn

Galopprennsport: Krise auf der Rennbahn

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Die Gewinner beim Pferderennen 2009. (Zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)

Viele Gestüte gehören Unternehmern, für sie ist ihr Engagement eine teure Liebhaberei. Für die Rennveranstalter geht es aber ums Überleben.

Bis nächsten Sonntag läuft die Große Woche in Baden-Baden noch, das wichtigste Sportereignis im deutschen Galopprennsport. Von den Preisgeldern, die dort und auf rund 200 Veranstaltungen im Jahr in Deutschland zu gewinnen sind, können die Rennställe allerdings in den wenigsten Fällen leben.

Beispiel Gestüt Schlenderhan: Der Rennstall, den Georg Baron von Ullmann, Aufsichtsratsvorsitzender des Bankhauses Sal. Oppenheim, dieses Jahr von seiner Mutter geerbt hat, ist zwar bisher der erfolgreichste, doch die 35 Rennpferde kosten viel Geld. Neben den Anschaffungskosten fallen für ein Tier im Jahr etwa 20.000 Euro an. Richtig lukrativ ist dagegen der 19 Jahre alte Deckhengst Monsun.

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Die Bedeckungspreise sind gesunken

Er soll von Ullmann 140.000 Euro pro Bedeckung einbringen. „Die Preise fürs Decken sind durch die Wirtschaftskrise allerdings stark gesunken“, heißt es beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen, dem zuständigen Verband.

Weniger drastisch wirkt sich die Krise beim Wettumsatz aus, der Haupteinnahmequelle der Rennveranstalter. Wettangebote im Internet schnappen seit Jahren Kunden weg.

Die 40 deutschen Galoppbahnen setzten in den letzten zwölf Monaten bis Mitte August mit 24 Millionen Euro zwar 5,6 Prozent weniger um als ein Jahr zuvor. Da die Zahl der Rennen jedoch um 6,3 Prozent sank, ist der Umsatz pro gelaufenem Rennen sogar leicht gestiegen.

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