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Gastronomie: Starbucks macht Deutschland-Chefs überflüssig

von Mario Brück und Thomas Stölzel

Über die Entwicklung auf Konzernebene kann sich Howard Schultz, der Gründer und Chef der US-Coffeeshop-Kette Starbucks, freuen. Das Unternehmen aus Seattle schreibt wieder Gewinn. In Deutschland dagegen bekommt Schultz die Lage nicht in den Griff.

Starbucks-Filiale. Im Quelle: AP
Starbucks-Filiale. Im deutschen Management rollen die Köpfe Quelle: AP

Nachdem schon in den vergangenen Monaten sechs Filialen geschlossen wurden und vier weitere folgen sollen, rollen nun im Top-Management die Köpfe. Prominentestes Opfer: Deutschland-Chef Joe Canterbury, der erst zum Jahresbeginn angetreten war. Canterbury, ein Starbucks-Veteran, ist vor vier Wochen still und leise zurück in die USA beordert worden. Damit nicht genug: Neben Canterbury wurde auch noch ein Großteil des deutschen Managements rasiert. .

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McCafés machen Konkurrenz

Mit sofortiger Wirkung sind Finanzchef Helmut Gertz, Marketingchefin Alexandra Schaar und Personalleiterin Anja Spohr freigestellt. Ihre Funktionen seien überflüssig, weil die Aufgaben künftig von der Europazentrale in Amsterdam erledigt würden, sagt ein Starbucks-Sprecher. Die verbliebenen 48 Mitarbeiter in der Essener Zentrale fürchten, dass der Exodus nur einen Sinn hat: Auch ihre Aufgaben nach Amsterdam zu verlegen, selbst wenn Starbucks dies derzeit ausschließt.

Seit dem Start vor sieben Jahren schreibt der Konzern in Deutschland Verluste. Die Gründe: Zu große Kaffeeportionen, ein unattraktives Speisesortiment, hohe Preise, teure Standortmieten. „Das Konzept müsste stärker auf den deutschen Kunden zugeschnitten sein“, sagt ein Starbucks-Manager, „aber damit läuft man hier gegen Wände".

Hinzu kommt der in jüngster Zeit rasant expandierende Wettbewerber McDonald’s mit seinen McCafés. Auch wenn Starbucks neben den Filialschließungen 2009 hierzulande 18 neue Läden eröffnet hat und zwei weitere in Dresden und Offenbach entstehen, McDonald’s ist die Kette längst unterlegen.

11 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 05.08.2009, 18:05 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    "Die iHK bietet betriebswirtschaftliche Grundkurse an" - lieber Freund, ihr Lieblings-bWLer, George W. bush, ist ein MbA. Sie sehen, was das bringt. Gehen Sie doch selbst hin, ich habe meine Kurse schon alle absolviert.

  • 05.08.2009, 17:35 UhrAnonymer Benutzer: Philipp

    Also erstmal heißt das Ding Sachertorte. Dazu gibt es dort einige Variationen in der Zubereitung und Geschmack ist nunmal nicht bei allen gleich...

    Dann diese Aussage, dass die Asiaten mehr in Sachen Nachhaltigkeit drauf haben: in DEM asiatischen industrieland (Japan) herrscht nicht seit 1 oder 2 Jahren sondern bald schon Jahrzehnte eine Wirtschaftskrise!
    China wächst auch nur soviel durch die systematische Hemmung der aufwertung der Landeswährung durch enormen Ankauf von US-Dollar.

    Dann die Aussage, dass die Amis keine Ahnung von Wirtschaft usw hätten: Leute, das glaubt ihr doch selbst nicht?! Nicht umsonst sind die USA nach wie vor eine der treibenden Wirtschaftsmächte der Welt. Nicht umsonst konnten die USA fast im Alleingang die Weltwirtschaft lahmlegen. Klar, sie machen ne Menge Fehler, aber sie haben auch einiges drauf, sonst wären die USA schon vor Jahrzehnten untergegangen.

    Dann dieser Müll von wegen "iHK-Grundkurs" würde mehr vermitteln als die ganzen Topmanager drauf hätten: Also bitte, wer das glaubt, der ist etwas verblendet...

    Man kann das Konzept eines Konzernes nicht ständig beliebig den örtlichen Gegebenheiten anpassen, sonst gehen die Gewinne durch ständig neue Strukturen, Angebote usw ebenfalls flöten, da die breite basis wegfällt.

    Lokalpatriotismus in Deutschland? Keine Sau in Deutschland ist stolz auf sein Land. Die Entwicklung in Deutschland ist beschämend: Früher haben wir uns für den Nationalsozialismus geschämt und inzwischen sind wir absolut ohnmächtig und ein Spielball der Einwanderer

  • 05.08.2009, 14:25 UhrAnonymer Benutzer: Plaudertasche

    in C H i N A habe ich vor einiger zeit einen "Coffe Shop" besucht.

    reklame : frauengesicht im farbigen kranz und hies
    "Le Petit Cafe" (oder so ähnlich).

    der kaffee war nicht schlechter als beim original - beunruhigt hat mich aber dass das stück " S a h c e r o t r t e " "besser" war als im wiener hotel SACHER !

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