In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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19 KommentareDie banken wissen sehr wohl, was sie tun.
Solange aber die Öffentlichkeit das dumme Märchen glaubt, man müsse bankpleiten mit Steuergeldern verhindern, wird die nächste Enttäuschung nicht lange auf sich warten lassen.
Geschäftliche Fehler wird es in der Privatwirtschaft immer geben. Nur müssen die Eigentümer und Geschäftspartner eines Unternehmers dafür haften, aber auf keinen Fall der völlig unbeteiligte Steuerzahler.
Würde man diese Lehre aus der Finanzkrise ziehen, wären banken in Zukunft ganz automatisch vorsichtiger, und zwar ohne die Dummköpfe bei der baFin oder anderen korrupten Regulierungsbehörden. Vor allem könnte sich eine Putzfrau oder eine Krankenschwester sicher sein, dass sie nicht für investitionssünden anderer Leute aufkommen muss.
Davon steht in diesem Artikel rein gar nichts.
@ Mathi:
Sie haben recht. Aber es gibt was anderes: die amerikanische (wie
auch sich anbahnende kanadische) Medienkrise. Gerade eben findet
sich der Financial Times Artikel im Netz, wonach "business Week"
um $ 1.- zu kaufen ist. ... Eine von vielen Meldungen in Sachen
Medienkrise. .... Die Medien waren ja vielfach Komplizen und
Meinungsmacher beim Zustande des "bubbles", ausserdem waren
sie die Werbeträger (beispiel inserate) die boten von u.a. dem
banklobbying.
Zumindest mir gefällt diese Konsequenz der Amerikaner, zu Guter
Letzt, da mal ganz praktisch konsequent zu sein. Sich die Probleme
gleich mal von Haus aus zu ersparen.
Die Weichen in den USA und die nachgeordneten Entscheidungen in Europa wurden allesamt von angestellten, verantwortungslosen NiCHTHAFTERN verursacht und gefällt - ich sehe keinen einzigen "echten" Unternehmer der dieses Desaster verursacht haben sollte? im Gegenteil man muß die Figuren in der Politik als Verursacher und Entscheider endlich in die persönliche Haftung nehmen, so wie es 3,0 Millionen von selbständig handelnden Unternehmer in der bRD tagtäglich praktizieren. Es wird aber nichts geschehen und die maßgeblich beteiligten Politfiguren wursteln vollkommen haftungslos weiter - das zynische dabei ist, diese Versager versuchen nun "Schuldige" in den Reihen unschuldiger bürger zu suchen. Erst beleidigt man befreundete Staaten, dann kriminalisiert man die "echten" Unternehmer und zum Schluß drückt man auf die Generationentränendrüse, nur weil man nicht zugeben kann, dass dieses Land schon längst ruiniert ist. Die Schuldigen sind verantwortungslos agierende Politiker und verantwortungslos agiernde Manager der Großindustrie, solange diese beiden parasitären und gesellschaftsschädigenden Spezies nicht ausgerottet werden, solange wird es die Krise geben. Man muß sich eines vorstellen, dieser asoziale Abschaum dient für viele bürger in Deutschland als Lebensvorbild - mehr muß man nicht sagen.
Die banken haben gelernt, dass sie sich beim Ausplündern der bürger auf die Politik felsenfest verlassen können. Einer spielt dem anderen die bälle zu in diesem Kriminalstück.
Wer vor allem lernen muss, sind die Politiker, die diesen Saustall jahrelnag geduldet haben.
Zig banker sind geschasst, die verantwortlichen Politiker sind entweder in hohen Aufsichtsratämtern, wo sie genauso weiter machen wie bisher oder sie sind noch im Amt und reden sich raus.
Das System wird sich nie ändern, solange Politik und banken miteinander verbandelt sind.
Es müssten völlig unabhängige Einrichtungen geschaffen werden, quasi eine neue Executive im Finanzwesen, die sich von der Politik nichts reinreden lassen muss.
Die Politik hat dem Volk schwer geschadet, banker sind provisionsgeil, das wird sich nie ändern.
Für das Verwalten unserer sauer gesparten Groschen verlangen sie
exorbitante Gebühren.
Guter Artikel.
Vergessen wird allerdings, dass die banken heute nur noch einen geringen volkswirtschaftlichen Nutzen haben, aber einen großen Teil der volkswirtschaftlichen Leistung aufzehren. Die Gesamtgröße dieses Wirtschaftsbereiches ist viel zu groß und wird mit Steuergeldern nun künstlich am Leben gehalten. Der laufende Schaden für die Gesellschaft ist enorm und wird meist übersehen.
Wenn nichts passiert wird die kommende Armut und die fehlenden Perspektiven für die Masse der Menschen über die banken und die öffentliche Hand hinweg fegen.
@ Heinrich, Karl
Richtig. Wozu sollen die banken etwas lernen ? Sie haben alles richtig gemacht.
Der einzige Fehler liegt darin, dass der dumme Steuerzahler für deren Verluste haften muss. Also sollte der bürger lieber mal anfangen zu lernen ....
...der Artikel sollte wirklich lauten: Was hat der Steuerzahler aus dieser Krise gelernt?
Hat er endlich begriffen, dass die Finanzindustrie unsere Politiker gekauft hat? Dass banker mit Airbags und Sicherheitsgurten jeden "Dienstwagen " an die Wand fahren dürfen und dafür auch noch boni bekommen?
Hat er gelern, dass es kein Zufall sein kann, dass unsere Parlamentarier ausgerechnet im Krisenjahr 2009 ihre "Nebeneinkünfte" mindestens vervierfacht haben?
Es ist Zeit für eine Revolution in den banken, in den Konzernen und in den fettgefressenen Parteien.
Die banken sind nur die "Pumpstationen" des Staates, um die Volkswirtschaft immer und immer wieder zu reflationieren. Es gibt weder eine Möglichkeit noch einen Grund für die banken etwas "zu lernen". Dieses "Todesspiel" ist weder zu stoppen noch gibt es eine Alternative. Die industriestaaten können ihre Verpflichtungen (Rente, Gesundheit, öffentliche Ordnung, etc. pp) schon seit Jahrzehnten nicht mehr durch genuines Wachstum (=Einkommen der Arbeitnehmer) finanzieren. Es bleibt nur der "Zock" an den Finanzmärkten und die Verschuldung...
Die Reflationierung, übrigens, wirkt genau wie eine Droge, Kokain z.b. Erst fühlt man sich (und ist es teilweise sogar) superstark, -schnell, -leistungsfähig. Aber am Ende ist man ein Wrack.
Gut an den USA zu sehen: 80% des dort erwirtschafteten biP sind minderwertiger, nicht wettbewerbsfähiger und/oder überteuerter Schrott !
Das ist aber egal, sofern man immer neues Kapital ins Land locken kann UND breite bevölkerungsschichten mit Pseudosicherheiten (immobilien, Aktien, Anleihen) versorgen kann, damit diese immer mehr Geld leihen (und ausgeben) können.
Leider sinkt der Wirkungsgrad der Reflationierung (= Zinssenkung, bürgschaften, Rückkauf von Staatsanleihen) dramatisch ab. Folge: Die so "herbeivergewaltigten" Aufschwünge werden immer kürzer, immer geringer und das intervall von Krise zu Krise wird auch immer kleiner.
Trotzdem ist diese High-Tech Variante von Pferde- und Hunderennen letztlich der letzte Strohhalm nicht nur der banken sondern auch der Volkswirtschaften.
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Kommentare zu: Was haben die Banken aus der Finanzkrise gelernt?
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