Kommentare zu: Verärgerung und Unsicherheit nach abgesagtem Opel-Verkauf

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27 Kommentare
  • 04.11.2009, 11:22 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Frau Merkel hat dank ihrer Russland-Verblendung entscheidend zum Scheitern der Opel-Rettung beigetragen. Diese Frau wird uns langsam immer peinlicher, und es wird noch besser kommen.

  • 04.11.2009, 11:40 UhrAnonymer Benutzer: Kenner

    So etwas passiert, wenn wahlkämpfende und steuerveruntreuende Politiker meinen, sie müssten erfahrenen Managern sagen, wo es lang geht, wobei sie doch nur ihre Wiederwahl im blick haben.
    besonders peinlich ist die Arroganz, mit der Merkel ständig davon ausging, dass niemand etwas tun würde, was ihr nicht gefällt, so konnte sie auch leichtfertig bestätigen, dass die Milliardenhilfen nicht nur Magna vorbehalten sind.
    Allerdings sind die Verwaltungsräte von GM keine CDU-Marionetten, die Merkel blind gehorchen, und bei befehlsverweigerung kalt gestellt werden.
    Die Opel-Geschichte war ganz klar eine Nummer zu gross für unsere naive und arrogante Regierung, jetzt ist die blamage da und das Geschrei gross.
    Für die Wirtschaft ist dieser Weg definitiv der beste, gut dass es so kam.

  • 04.11.2009, 11:41 UhrAnonymer Benutzer: Dudenhöffer

    Tja, Herr Experte Namensvetter,

    wenn Sie von enttäuschten Mitarbeitern sprechen, müssen sie dem reinsten Sinne des Wortes nach vorher getäuscht worden sein.

    Dann gehen Sie jetzt bitte mal tief in sich, und fragen sich: Was habe ich dazu beigetragen? - Eine Menge!

  • 04.11.2009, 11:54 UhrAnonymer Benutzer: Flipperkugel

    Unabhängig davon lese ich mit Schrecken, wie arrogant der OPEL-betriebsrat jetzt vor die Medien tritt und bisher gestundete Gehaltserhöhungen und Weihnachts- und Urlaubsgeld von GM einfordert. Das zeigt doch wie verblendet die MA deutscher Autokonzerne durch jahrzentelange Überbezahlung sind. Selbst in Firmen denen es immer noch relativ gut geht werden kaum noch Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt. Vielleicht sollten die Opelaner endlich mal ihre rosarote brille absetzen und sich den neuen bedingungen in der Welt stellen. Willkommen im globalisierten Kapitalismus!!!

  • 04.11.2009, 11:55 UhrAnonymer Benutzer: Stephan Locher

    Frage 1:
    Hat die öffentliche Hand eine entsprechende vertragliche basis / Handhabe, die 1,5 Mrd. Kredit von GM zurückzufordern oder mal wieder der Wunsch der Vater des Gedanken? So, wie er es in den letzten Jahren schon so oft war (Sachsenring, Toll Collect).

    Frage 2:
    Kann dieses Trauerspiel noch peinlicher werden?

  • 04.11.2009, 12:57 UhrAnonymer Benutzer: Hinterwäldler

    mein Sympathie gilt GM - ich würde meine Patente auch nicht an die
    Russen verscherbeln......e war die beste Lösung für alle

  • 04.11.2009, 12:59 UhrAnonymer Benutzer: Ludwig Erhard

    Die Klatsche für die sozialistische Kanzlerin und ihre Entourage ist eine große Genugtuung. Mit Sorge muss man aber die Reaktion von Herrn brüderle betrachten. ist er jetzt auch schon mit der sozialistischen Schweinegrippe infiziert?

    PS: Ein bild des großen “Auto-Experten“ Ferdinand Dudenhöffer werde ich mir jetzt in den Garten stellen. Als Wetterfahne.

  • 04.11.2009, 13:31 UhrAnonymer Benutzer: Observer

    Na endlich hat das Affentheater um Opel ein Ende und es besteht wohl keine Gefahr mer,daß der Steuerzahler weitere Unsummen in das marode Unternehmen pumpt.Es gibt sowieso zu viele Autofirmen auf dem Markt und Opel-Autos sind nun mal z.Zt.nicht gerade die besten.betriebsräte sind ohnehin nur betriebsbremsen fürjedes Unternehmen.

  • 04.11.2009, 13:34 UhrAnonymer Benutzer: novembre

    GM hat die Entscheidung auf Grund der Aussage von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes getroffen. Sie hat «mit der Existenz und Jobs der Opel-Mitarbeiter Russisch-Roulette gespielt ».
    Die EU-Kommission hatte die Entscheidung für den Verkauf der Opel-Mehrheit an den Autozulieferer Magna infrage gestellt. Die bundesregierung sollte dem Opel-Mutterkonzern GM «Gelegenheit geben, das Ergebnis des bieterprozesses zu überdenken», hatte Kommissarin Kroes erklärt.
    Natürlich hatte die Regierung Magna & Co. den "Vorzug" wohl eingeräumt ;) . Eine Lösung, die zumindest nicht ein harter Aufschlag für alle bedeutet. Es ist doch auch klar, dass GM nicht mit jedem "ins boot" will. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat jetzt vorsätzlich die eventuelle insolvenz von Opel, die Vernichtung zahlreicher Arbeitsplätze und die Schließung von Werken in Deutschland in Gang gesetzt.
    Vielen Dank EU-Kommission! Wer sich über gerade oder krumme Gurken Gedanken macht, sollte von "Gurken mit Rädern" die Finger lassen.
    Die EU-Kommission müsste in der Krise wesentlich flexibler und angemessener reagieren und agieren, und uns nicht noch weitere Steine in den Weg legen! Die bundesgesetze über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen sowie -abreden müssen in der Krise neu bewertet und ausgelegt werden! Werden sie nämlich weiterhin Zusammenschlüsse und Sanktionen erheben, werden wir innerhalb der nächsten 2 Jahre eine insolvenz nach der anderen erleben.

  • 04.11.2009, 13:53 UhrAnonymer Benutzer: Banana Joe

    @ novembre
    VolleZustimmung, vielnm Dank an die EU-Kommissarin!! Die Arbeitslosen werden es ihr danken....

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