Genfer Autosalon: Autobauer betonen ihr grünes Gewissen

Genfer Autosalon: Autobauer betonen ihr grünes Gewissen

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Hybrid-Konzeptauto Porsche 918 Spyder auf dem Autosalon in Genf

von Franz W. Rother

Die Gipfel der nahen Berge sind noch schneebedeckt, doch im Tal ist bereits alles grün: Der Genfer Autosalon steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Umwelt. WirtschaftsWoche-Redakteur Franz Rother hat sich die Öko-Hoffnungsträger der Autobauer angesehen.

Kaum ein großer Hersteller, der nicht ein neues Auto mit Elektroantrieb präsentiert oder ein Hybridfahrzeug ankündigt. Selbst Michael Macht, der Chef des Sportwagenherstellers Porsche, kann sich dem Trend nicht verschließen: Zur Feier des Tages hat er eine giftgrüne Krawatte angelegt. Gefeiert wird die Weltpremiere der besonderen Art: Macht stellt in Genf den Porsche 918 Spyder vor, das derzeit wohl schnellste und rassigste Hybridauto auf diesem Planeten.

Auf 100 km/h ist der Spyder schon nach 3,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 320 Kilometer pro Stunde. Doch im Schnitt soll er lediglich 70 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer in die Luft blasen - das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von etwa drei Litern Superbenzin.

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Porsche-Hybrid mit vier Betriebsmodi

Die niedrigen Verbrauchswerte sind keine Hexerei, sondern das Ergebnis einer Kombination aus einem Hochdrehzahl-Achtzylinder-Motor aus dem Rennsport mit Elektromotoren und einer flüssiggekühlten Lithium-Ionen-Batterie. Der Zweisitzer kann auf diese Weise mit lautem Brüllen auf die Rennpiste gehen - oder auch lautlos und emissionsfrei durch die City rollen.

Über einen Stellknopf am Lenkrad lassen sich insgesamt vier unterschiedliche Betriebsmodi darstellen. Im reinen Elektrofahrbetrieb kommt der Sypder bis zu 25 Kilometer weit, im Sporthybrid-Modus sind Verbrennungs- und Elektromotoren zusammengeschaltet. Auf Rennstrecken sind dann rekordverdächtige Rundenzeiten drin.

BMW stellt neuen 5er Hybrid vor

Noch ist der 918 Spyder ein Konzeptauto. Aber Macht kann sich sehr wohl eine Serienfertigung vorstellen, wenn sich genügend Interessenten finden sollten, die bereit sind, für ein solches Auto mehr als eine halbe Million Euro zu bezahlen.

Da sind andere Modelle schon wesentlich volksnäher. Der neue 5er BMW-Hybrid beispielsweise, der schon im kommenden Jahr auf die Straße kommt und dort mit dem neuen E300 Hybrid von Mercedes konkurrieren wird. Auch bei Ford summt es mächtig: Kommendes Jahr geht der emissionsfreie Ford Transit an den Start, im Jahr darauf wird der neue Focus auch mit Elektroantrieb verfügbar sein.

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