Kommentare zu: Billigflieger und Budget-Hotels für Manager

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5 Kommentare
  • 22.09.2009, 13:13 UhrAnonymer Benutzer: Vertriebler

    Geschäftsreisen sind kein Spaß! Sicherlich gibt es immer wieder Mitarbeiter, die sich eher auf Grund von Profilierungssucht oder Tagegeld auf die Reise begeben denn einer triftigen beruflichen Notwendigkeit wegen. Das ist aber eher ein Kulturproblem des Unternehmens. in aller Regel ist die Geschäftsreise aber eher so zeitraubend, anstrengend und findet unter Ergebnis- und Rechtsfertigungsdruck statt, so dass die wenigsten „zum Spaß“ verreisen und fern der Familie auch an Wochenenden und Tagesrandzeiten für das Unternehmen da sind, wenn die Kollegen bereits Feierabend haben.
    bis dato haben die Reise- und Übernachtungsstandards dafür zwar nicht entschädigt, jedoch „das Leid ein wenig gemildert“. Die neue Praxis ist eine Katastrophe. Für die Produktivität ein Rückschritt (wer kann schon in der Wartehalle eines vollen Terminals einen Termin vorbereiten?), für den Mitarbeiter eine Zumutung (noch längere Reisezeiten, noch weiter reduzierte Regenerationsmöglichkeiten) und für das Unternehmen selbst ein image- und Wirtschaftsrisiko (übermüdete Repräsentanten können ein Unternehmen nach außen wohl kaum adäquat vertreten und für gute Verhandlungsergebnisse sorgen).
    Der Stolz, im Namen seines Unternehmens auf Reise geschickt zu werden ist dem Gefühl einer Ausbeutung gewichen. Das kann weder förderlich sein für die Motivation der Mitarbeiter noch für die positive Außenwahrnehmung eines Unternehmens.

  • 22.09.2009, 13:46 UhrAnonymer Benutzer: Reiseplaner

    Die für das Unternehmen suboptimale Planung von Geschäftsreisen war absolut kein Ausnahmefall.
    innerhalb so mancher Unternehmen pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass viele Geschäftreisen nach dem persönlichen Meilenkonto und nicht nach Kosten und Reisezeit optimiert wurden.
    Sekretariate buchten praktisch schon automatisch teure Umsteigeverbindungen namhafter Netzwerkcarrier, obwohl Wettbewerber die gleichen Strecken nonstop und vielfach günstiger im Angebot hatten.
    Aber zumindest auf Kurz- und Mittelstreckenflügen darf der relativ kleine Komfortvorteil der business Class (samt edler lounges) nicht zum entscheidenden Kriterium werden.
    Hier wurde zum Teil viel Geld verbrannt und die Trennung von manch liebgewonnenem Privileg ist sicherlich keine Katastrophe, sondern vielmehr ein notwendiges Korrektiv.

  • 22.09.2009, 16:04 UhrAnonymer Benutzer: Watz

    Während bei großen Unternehmen bei Reisekosten von Seiten des Finanzamts oft nicht so genau hingesehen wurde, hat sich das Thema bei Mittelständler und Kleinbetrieben in den letzten Jahren oft zum Konfliktfeld mit dem Finanzamt gemausert.

    Auch heute noch ist vielen Geschäftsreisenden nicht klar auf was sie sich einlassen wenn die Geschäftsreise nicht penibel genau dokumentiert wird. Fällt eine Hin oder Rückreise auf einen Feiertag, Samstag oder Sonntag dann ist das heute in der Regel VGA und privat zu versteuern.
    besonders betroffen davon sind Gesellschafter-Geschäftsführer oder inhaber einer Firma.

    Der Aufwand für die Dokumentation einer Geschäftsreise ist enorm zeitaufwendig und ein Teil des bürokratischen Monsters buchführung und Reisekostenabrechnung.

  • 23.09.2009, 12:42 UhrAnonymer Benutzer: Team-Hotelconsultdotcom

    Künftig werden wir stärker dort buchen wo wir Arbeit mit Freude kombinieren können. Wie lässt sich die Geschäftsreise mit einem -zugegebenermaßen eingeschränkten- gute Gefühl an der Rückkehr verbinden?

    Die Hotels die echte Gastfreundchaft bei einem hervorragenden Qualitätsprodukt beherrschen, werden als Sieger aus diesem Preiskampf hervorgehen. Es sind die weichen Faktoren die die entscheidende Rolle spielen. Nicht nur der Preis.

  • 23.09.2009, 15:11 UhrAnonymer Benutzer: Vertriebler an Team-Hotelconsultdotcom

    "Es sind die weichen Faktoren die die entscheidende Rolle spielen. Nicht nur der Preis." Dies ist eine Aussage, die ich bei PRiVATEN buchungen gelten lassen möchte. Auch für mich zählt bei Urlauben Preis/Leistung immer mehr als Preis alleine.
    Wer eine solche Entscheidungsfreiheit aber auch für GESCHÄFTSreisende annimmt, der lebt meiner Ansicht nach leider in einer Traumwelt und hat keine Ahnung von den Entscheidungsfindungsprozessen eines Konzerns oder größeren Unternehmens. Dort bucht der Reisende nicht selbst, sondern bekommt gebucht - und zwar nach aktuell gültigen Reiserichtlinien, die zu umgehen sich kaum jemand leisten kann.

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