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Getränke: Pepsi verliert Großauftrag der Bahn an Coca-Cola

von Christian Schlesiger

Der Getränkehersteller Coca-Cola hat seinen Erzrivalen Pepsi bei einem lukrativen Auftrag der Deutschen Bahn (DB) ausgestochen.

In den Bordrestaurants der Fernzüge ICE und Intercity, in Autozügen sowie in den 15 DB-Lounges an Großbahnhöfen schenkt die Bahn künftig nur noch Brause des Konzerns aus Atlanta aus. Mehr als 1,4 Millionen Liter pro Jahr gehen nach Angaben der Bahn dort über die Theken. Insgesamt dürfte der bis 2016 laufende Vertrag einen Wert von fünf bis zehn Millionen Euro haben.

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Wichtiger als dieses Volumen dürfte für den Vorstandschef von Coca-Cola Erfrischungsgetränke, Damian Gammell, der Prestigegewinn gegenüber Pepsi sein. Der Wettbewerber hatte Anfang 2005 Coca-Cola den Auftrag abgenommen und damit einen Imagesieg errungen — nun holte sich Coca-Cola das Geschäft in einer neuen Ausschreibung zurück. Zwar gibt es derzeit in den Bordrestaurants noch Pepsi, doch nur so lange, bis der Vorrat aufgebraucht ist. „Die Umstellung der Züge von Pepsi-Cola auf Coca-Cola erfolgt sukzessive“, heißt es bei der Bahn.

Im Start-Sortiment gibt es neben dem Klassiker Coke auch Coke Light, Sprite, Bonaqa und vereinzelt auch Fanta. Grund für den Lieferantenwechsel dürfte neben dem Preis auch die Vorliebe der Fahrgäste für Coke sein. Schon bei der Kiosksparte DB Service Store setzt das Unternehmen ausschließlich auf das Coca-Cola-Sortiment, weil „die Kunden dies wünschen“, sagt ein hochrangiger Manager der Deutschen Bahn.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 20.09.2011, 20:34 UhrAnonymer Benutzer: Bobobop

    Hahahaa! Woher will denn bitte ein "hochrangiger bahnmanager" wissen, was die Kunden wünschen? Pünktlichkeit, erträgliches, der Außenwitterung angepasstes Klima und Service. Da ist die brause wenn überhaupt ein winziger Schritt.

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