In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
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3 KommentareDie jetzt verklagten Unternehmen gehören zu denen die diese blödsinnigen Softwarepatente immer befürwortet haben.
Hoffentlich bekomen alle diese Firmen jetzt endlich mal ihr Fett weg und zwar gewaltig.
Vielleicht trägt das dann dazu bei die wirtschaftsfeindlichen Softwarepatente abzuschaffen.
Hier wird der ganze Unsinn der Softwarepatente bis ins letzte durchexerziert.
Da ist Häme fehl am Platz, denn am Ende geht es um die Zukunft der interaktion im internet.
Ob aber die Vernunft sich irgendwann durchsetzt und diese Art von Patent abgeschafft wird, hängt wohl auch davon ab, ob die nun Geprellten die gierig in den Geldsack gekrallten Fingernägel wieder freikriegen und mal an einer Hand abzählen, was geistiges Eigentum an Fortschrittsbalken oder Smileys wirklich bringt...
Softwarepatente sind gut, nützlich und erfüllen ihren Zweck. Die Gegner von Softwarepatenten übersehen den Nutzen von Patenten, argumentieren undifferenziert und greifen die bösen Firmen an, die sich Patentschutz für Computerprogramme sichern. Zu beachten ist jedoch, dass auch viele "kleine", freie Entwickler, die in mühevoller, stundenlanger Programmierarbeit etwas Neues und Nützliches schaffen, auch das Recht haben, sich ihr geistiges Eigentum schützen zu lassen. Niemand sieht gerne, dass seine Entwicklung von Microsoft & Co einfach geklaut wird; und der Erfinder der Softwareidee geht leer aus. Dies ist nicht fair.
EOLAS ist ein Start-Up Unternehmen, das an der Universität von Kalifornien gegründet wurde. Unternehmensgründer wissen, wie schwierig es ist, sich auf dem Markt zu etablieren, und dass Patente hier sowohl als finanzieller Startmotor als auch um von beginn an einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu erhalten, hilfreich sind. Ferner dürfte es einleuchten, dass gerade (Software)Erfindungen, die an Hochschulen/ Universitäten gemacht werden, eben gar nicht trivial sind, wie es scheint, sondern auf intensiver Forschung und Entwicklung basieren.
Es darf nicht übersehen werden, dass viele den Softwareideen schon sehr alt sind (EOLAS‘ Grundidee, Programme aus dem browser heraus aufzurufen, jetzt 16 Jahre!!). Damals waren die Erfindungen möglicherweise revolutionär, Patente also gerechtfertigt.
Schlimm ist es, dass die großen Konzerne zwar selbst gerne Patente haben wollen, sich aber selbst nicht um Patente Anderer kümmern. Die rechtmäßigen Erfinder erleiden daher jährlich Millionenschäden. Daher kann in dem Streitfall "EOLAS gegen den Rest der Welt" durchaus eine gewisse Genugtuung empfunden werden.
Es ist jedoch ungerechtfertigt, die Software-Patentinhaber grundsätzlich als böse buben darzustellen, die nur die Dollarzeichen in den Augen haben, und die Abschaffung des Schutzes von Softwareerfindungen zu fordern.
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Kommentare zu: Software-Firma überzieht US-Internetkonzerne mit Millionenklagen
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