Großbritannien: Firmenbosse erhalten deutlich weniger Geld

Großbritannien: Firmenbosse erhalten deutlich weniger Geld

, aktualisiert 03. August 2017, 13:46 Uhr
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Die Gehälter britischer Chefs wurden gekürzt.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Chefs britischer Unternehmen erhielten im vergangenen Jahr laut einer Studie weniger Gehalt als zuvor. Trotzdem ist der Unterschied zu den normalen Arbeitern enorm. Und auch weibliche Bosse erhalten deutlich weniger.

LondonBritische Firmenbosse haben einer Studie zufolge angesichts des zunehmenden Drucks von Investoren und aus der Politik einen deutlichen Gehaltsrückgang hinnehmen müssen. Die Vergütung der Chefs der 100 größten börsennotierten Unternehmen sank 2016 um 13 Prozent, wie eine Untersuchung der Arbeitsmarktspezialisten des Chartered Institute of Personnel and Development und des High Pay Centre ergab, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Im Schnitt erhielten sie 3,45 Millionen Pfund (3,85 Millionen Euro), kaum mehr als 2010.

Allerdings hätten Frauen an der Spitze von Firmen weiterhin gerade einmal die Hälfte ihrer männlichen Kollegen bekommen, und nach wie vor sei die Vergütung der Bosse mehr als 100 Mal so hoch wie das durchschnittliche Gehalt eines Arbeiters, so die Forscher. Bei Investoren kam der jüngste Rückgang der Gehälter gut an.

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Dennoch seien weitere Anstrengungen nötig, sagte Luke Hildyard vom Verband der Pensionskassen. „Viele Firmen hören nicht auf das, was ihnen die Aktionäre zu dem Thema sagen, und die überwiegende Mehrheit der Pensionsfonds-Manager ist der Meinung, dass die Kluft zwischen den Einkommen von Spitzenmanagern und Arbeitern zu groß ist.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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