
Dagegen legten die Auslandserlöse um 13,7 Prozent auf 7,95 Milliarden Euro zu. Das internationale Geschäft verhalf dann auch zu einem Anstieg des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) um 1,8 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Der Überschuss sackte dagegen um 40,3 Prozent auf 608 Millionen Euro ab. Die Telekom erklärt dies mit gestiegenen Abschreibungen und einem höheren Steueraufwand. Der Kundenschwund im einstigen Hauptgeschäft, den Festnetz-Telefonanschlüssen in Deutschland, geht ungebremst weiter. Im ersten Halbjahr verlor die Telekom hier 1,1 Millionen der sogenannten Schmalbandanschlüsse, davon 516.000 im zweiten Quartal. Dafür gab es einen Schub im DSL-Geschäft mit 448.000 neuen Kunden allein im zweiten Quartal. Im Mobilfunk hat die Telekom ihre Marktführerschaft im zweiten Quartal behauptet und den Ergebnisrückgang eingedämmt. Mit 741 Millionen Euro verbesserte sich das operative Ergebnis um fast sechs Prozent. Doch steht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum immer noch ein Minus von 8,5 Prozent zu Buche. Ende Juni zählte der Bonner Konzern 34,3 Millionen Kunden, wie das Unternehmen heute mitteilte. Von April bis Juni zählte die Telekom 1,28 Millionen neue Kunden - allerdings auch wegen des rechnerischen Effekts, dass Prepaid-Kunden nach einem Gerichtsentscheid ihre Guthaben nun länger nutzen können. Deshalb wurden weniger Kunden ausgebucht als nach bisheriger Praxis. Der Preiswettbewerb in Deutschland belastete jedoch weiter die Umsätze. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz um 2,6 Prozent auf rund vier Milliarden Euro. Der größte Konkurrent Vodafone hatte in Deutschland im zweiten Quartal 800.000 Kunden gewonnen und zählte Ende Juni knapp 32 Millionen Nutzer. Allerdings sanken die Umsätze des britischen Unternehmens im abgelaufenen Vierteljahr um sechs Prozent. Das Auslandsgeschäft ist nach wie vor der Wachstumsmotor von T-Mobile. Den größten Beitrag leistete wiederum T-Mobile USA, die trotz der Dollarschwäche beim Umsatz zulegte und im zweiten Quartal 857.000 Kunden gewann.





















