AB Inbev: Brauereikonzern hofft auf die WM

AB Inbev: Brauereikonzern hofft auf die WM

Der weltgrößte Brauereikonzern AB Inbev hat 2013 bei Gewinn und Umsatz zugelegt - auf dem deutschen Markt tun sich die Belgier aber schwer. Die Hoffnung des Unternehmens ruht jetzt auf der Fußballweltmeisterschaft.

Der weltgrößte Brauereikonzern AB Inbev hat 2013 bei Gewinn und Umsatz zugelegt: Das Unternehmen verdiente unterm Strich mit 14,4 Milliarden Dollar (10,5 Milliarden Euro) mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr. Konzernweit setzte AB Inbev im vergangenen Jahr 43,2 Milliarden Dollar (31,4 Milliarden Euro) um - aus eigener Kraft schafften die Belgier damit einen Zuwachs von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Aktionäre profitieren von dem Gewinnanstieg mit einer deutlichen Dividendenerhöhung.

Preiserhöhungen und eine hohe Nachfrage nach der amerikanischen Biermarke Budweiser hatten Inbev auch im vierten Quartal auf Kurs gehalten. In Deutschland kämpfte das Unternehmen mit Marken wie Beck's, Hasseröder oder Franziskaner 2013 unverändert mit einem harten Wettbewerb und einer schwachen Nachfrage. Die Belgier verkauften hierzulande 7,1 Prozent weniger Bier als im Vorjahr. AB Inbev sieht den Rückgang als Folge von Preiserhöhungen in den vergangen zwei Jahren.

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In Amerika wird 2014 mit besseren Geschäften gerechnet - vor allem wegen der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Die dürfte den Absatz auf dem zweitwichtigsten Markt ankurbeln, sagte der Hersteller voraus. Zudem dürfte das Geschäft in Mexiko angesichts der stabileren Wirtschaft im Land besser laufen. Bereits zum Jahresende konnte der Konzern, der mehr als jedes fünfte weltweit getrunkene Bier verkaufte, seinen Betriebsgewinn um 13 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar steigern.

Viele Großbrauereien setzen auf Schwellenländer, um sich so gegen den sinkenden Bierabsatz in Industriestaaten zu wappnen. Allerdings lief dort das Geschäft 2013 auch wegen der Währungsturbulenzen nicht rund. So konnte AB InBev lediglich in Asien mehr Bier verkaufen als im Vorjahr, während sich Kunden in Brasilien und Mexiko zurückhielten.

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