Abercrombie & Fitch: Image von Abercrombie & Fitch bricht ein

exklusivAbercrombie & Fitch: Image von Abercrombie & Fitch bricht ein

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Models vor einer Abercrombie & Fitch-Filiale

von Rebecca Eisert

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov hat exklusiv für WirtschaftsWoche Online die Daten der Marke analysiert.

Abercrombie & Fitch ist seit Ende 2011 in Deutschland und erreicht bis vor wenigen Monaten bis zu 20 Pluspunkte. Möglich sind im YouGov-Markenmonitor BrandIndex Werte zwischen minus und plus 100 Punkte. Jetzt stürzte das Image auf minus 38 Punkte ab und belegt damit den letzten Platz unter den Modemarken im BrandIndex, weit abgeschlagen hinter Diesel, s.Oliver oder Esprit, die auf über 65 Punkte kamen.

Als Gründe für den Imageeinbruch nennt YouGov-Vorstand Holger Geißler unter anderem das Bekanntwerden von fragwürdigen Arbeitsbedingungen in den Läden und in der Produktion im Ausland. Geißler: „Abercrombie & Fitch hat es übertrieben – und die Medien haben die Neuigkeiten dankbar aufgenommen. Die Marke setzte ausschließlich darauf, für die Zielgruppe gutaussehende Jugendliche attraktiv zu sein. Darüber hat sie andere Kriterien wie die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter im In- und Ausland vernachlässigt. Mehr Schein als Sein: Das haben die Kunden erkannt.“
Dass sich das Image der Marke schnell erholt, ist nach Einschätzung von YouGov unwahrscheinlich. Auch im Ursprungsland USA seien derzeit ähnliche Imageeinbrüche zu beobachten.

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