Ärger bei Fast-Food-Kette: Burger-King-Franchisenehmer fürchten um Existenz

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Ärger bei Fast-Food-Kette: Burger-King-Franchisenehmer fürchten um Existenz

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Reich werden mit Burger und Pommes - davon dürften viele Franchisenehmer von Burger King geträumt haben. Sie wurden enttäuscht.

Dunkle Wolken ziehen auf am Horizont des Burger-King-Imperiums: Laut einem Medienbericht ist der Umgangston im Konzern seit dem Börsengang rauer geworden. Offenbar werden angeblich unrentable Filialen geschlossen. Zurück bleiben verärgerte Franchisenehmer und Investoren.

Es gibt großen Zoff zwischen Franchisenehmern und der Konzernzentrale der Fast-Food-Kette Burger King: Wie die „Financial Times Deutschland“ (FTD) berichtet, geht Burger King rigide mit angeblich perspektivlosen Filialen ins Gericht. Unter dem Arbeitstitel der Segmentierung teilt die Münchner Zentrale des Konzerns die Filialen in zukunftsfähige und die, die es nicht sind, ein.

Nun droht Burger King eine Klagewelle enttäuschter Franchisenehmer. Darunter ist laut „FTD“ ein Unternehmer aus Hamburg, dem Mitte 2011 der Franchisevertrag fristlos gekündigt wurde. Der Grund: Er weigerte sich, die von ihm betriebenen Filialen neu einzurichten – Kostenpunkt: 200.000 Euro pro Laden. Zu dieser Zeit arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau bereits täglich von 7 bis 23 Uhr, verzichtete auf Gehalt und Urlaub, weil die Filiale nicht gut lief.

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Franchise-System Burger King hat Ärger mit den Vasallen

Deutsche Burger-King-Betreiber sind über Sparmaßnahmen und hohe Kosten verärgert.

Die Fastfood-Kette Burger King: Mitarbeiter klagen über Sparmaßnahmen der deutschen Zentrale. Quelle: dapd

Als er sich gegen den Konzernwunsch quer stellte, seien die Kontrollen der Filialen plötzlich verschärft worden. Kontrollpunkte wie die Lagerung von Besen oder Ölflecken auf dem Parkplatz, die seit neun Jahren nie bemängelt sondern im Gegenteil gut bewertet wurden, seien plötzlich als hygienische Mängel deklariert worden – dem Franchisenehmer wurde gekündigt, vorgeblich aus Sorge um die Gesundheit der Kunden.

Kein Einzelfall, wie die Zeitung weiter berichtet. Die Folge sind zahlreiche Leerstände und verärgerte Franchisenehmer. Auch Investoren, die Geld in Grundstücke und Filialen steckten, wurden von Burger King enttäuscht. Die Aufholjagd mit massiven Neueröffnungen gegen den Rivalen McDonald’s, die vor gut zehn Jahren gestartet wurde, erwies sich für viele als Flop und massive Fehlinvestition – je nach Größe der Burger-King-Filiale 1,5 bis 2,5 Millionen Euro. Die Investoren beschweren sich laut „FTD“ auch über schlechte Kommunikation mit dem Mutterkonzern. E-Mails und Anrufe seien nicht beantwortet worden, es habe keinen festen Ansprechpartner bei Problemen gegeben.

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