
„Im Jahresmittel stiegen die Preise hier um 4,5 Prozent“, heißt es in einer Analyse des Marktforschungsinstituts GfK. In Supermärkten kosteten Lebensmittel im Schnitt nur 2,1 Prozent mehr, bei Drogerieketten fielen die Preise sogar um 0,5 Prozent.

Die Discounter „kamen angesichts ihrer knapp kalkulierten Margen nicht umhin, die teils massiv gestiegenen Rohstoffkosten in die Verkaufspreise einzupflegen“, erklären die GfK-Handelsexperten. Die Discounterkunden reagierten laut GfK mit einer „Konsumumschichtung“.
Demnach sackte der Umsatzanteil der Discounter am 156,8 Milliarden Euro schweren Lebensmittelhandel um 0,2 Punkte auf 43,4 Prozent. Zwar veröffentlicht die GfK keine Unternehmensdaten, Branchenexperten gehen aber davon aus, dass die Einkaufsflaute vor allem Aldi zugesetzt hat. Bei Aldi Nord unter Führung von Marc Heußinger könnten die Umsätze trotz höherer Preise stagniert haben.













