Amazon-Chef: Jeff Bezos fragt auf Twitter nach Spenden-Ideen

Amazon-Chef: Jeff Bezos fragt auf Twitter nach Spenden-Ideen

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Der Amazon-Gründer und "Washington Post"-Eigentümer Jeff Bezos fragt auf Twitter nach Spendenideen.

Was tun, wenn man der zweitreichste Mensch der Welt ist, gerne spenden möchte – aber es fehlen einfach die Ideen, wofür? Amazon-Gründer Jeff Bezos wendet sich an seine Twitterfollower.

Der Amazon-Gründer Jeff Bezos möchte einen Teil seines Vermögens für wohltätige Zwecke spenden und hat dafür einen ungewöhnlichen Weg gewählt. So verfasste der laut „Bloomberg Billionaires Index“ zweitreichste Mensch der Welt (geschätztes Vermögen: 80 Milliarden Dollar) einen Tweet und bat seine 220.000 Follower um Vorschläge, wofür er Geld spenden könne.

„Ich denke über eine Philantropie-Strategie nach, die das Gegenteil davon ist, wie ich meine Zeit sonst verbringe – arbeiten mit Blick auf die lange Frist.“ Für seine langfristig angelegtes Engagement nennt Bezos mehrere Beispiele, etwa die Übernahme der amerikanischen Traditionszeitung "Washington Post". Stattdessen wolle er nun philanthropischen Aktivitäten nachgehen, die den Menschen „hier und jetzt helfen“.

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Welche Art von Hilfe ihm vorschwebt, macht Bezos anhand von „Mary’s Place“ deutlich. Das Obdachlosenheim, das Familien Unterkunft bietet, soll im neuen Amazon-Gebäude in Seattle Räume zur Verfügung gestellt bekommen.

Schon fünf Stunden nach der Veröffentlichung des Tweets gab es mehr als 3600 Antworten auf das Gesuch. Die Vorschläge reichen dabei von der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums bis zur Unterstützung von Veteranen sowie Lesben, Schwulen und Transgendern.

Bezos‘ Vorstoß ist in Amerika eher ungewöhnlich – insbesondere in der Tech-Szene. So konzentriert sich Bill Gates mit seiner Stiftung vornehmlich auf längerfristige und globale Problem wie Malaria.

Gerade im Vergleich zu Gates hat sich Bezos mit seinen Spenden bisher auch eher zurückgehalten. Er und seine Familie spendeten bisher 15 Millionen Dollar an seine Alma Mater Princeton und 35 Millionen Dollar an ein Krebsforschungsinstitut in Seattle.

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