Bäckereien-Sterben: Netto investiert massiv in Backstationen

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Netto investiert in Backstationen

von Henryk Hielscher und Nele Hansen

Der Druck auf das Bäckerhandwerk durch die Konkurrenz der Lebensmittel-Discounter verschärft sich weiter.

Die Edeka-Tochter Netto Markendiscount will nach Informationen der WirtschaftsWoche noch im laufenden Geschäftsjahr die Zahl der Backstationen in seinen Filialen bundesweit flächendeckend ausbauen. Ende 2013 wurden bereits in knapp 1200 der 4150 Netto-Filialen vor Ort aufgebackene Brötchen verkauft. In diesem Jahr will Netto demnach einen Großteil der Filialen nachrüsten. Da neben Netto fast alle großen Supermarktketten und Discounter derzeit in Backstationen und –Automaten investieren, steigt der Druck auf die Handwerksbäcker.
Es sei eine „steigende Marktkonzentration“ in der Bäckereibranche erkennbar, schreiben die Experten des Kölner Beratungsunternehmens IFH Retail Consultants in einer neuen Studie, die der WirtschaftsWoche vorliegt. Darin rechnen sie trotz „moderat steigender“ Branchenumsätze mit einer „deutlich abnehmenden Anzahl der Backbetriebe“ bis 2020. Im pessimistischen IFH-Szenario könnte in den kommenden Jahren demnach fast jedes dritte Backunternehmen vom Markt verschwinden. Die Zahl der Betriebe sinke im ungünstigen Fall bis 2020 um 32,2 Prozent auf 8865 Betriebe, heißt es in der Studie. Selbst im optimistischen Szenario gehen die Experten von einem Rückgang um 21,5 Prozent auf 10.256 Betriebe aus. Betroffen seien vor allem kleinere Backbetriebe.

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