Banken vs. Zocker: Investmentbanking ist kein lukratives Geschäft

Banken vs. Zocker: Investmentbanking ist kein lukratives Geschäft

Investmentbanken hinken Rivalen bei Ertragskraft hinterher. Das zeigt ein Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Die Kosten sind zu hoch, das Geschäft nicht sicher genug, die Erträge schwanken.

Investmentbanken hinken einer Studie zufolge seit mehreren Jahren ihren Rivalen bei der Rentabilität deutlich hinterher. Zudem hätten die Investmentbanken höhere Kosten als andere Geldinstitute, geht aus einem am Sonntag veröffentlichten Bericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hervor. Die BIZ untersuchte dafür 222 Kreditinstitute zwischen 2005 und 2013. Sie identifizierte drei Geschäftsmodelle der Institute: auf Einlagen von Privatkunden spezialisierte Banken, auf Firmenkunden spezialisierte Geschäftsbanken und auf den Kapitalmarkt spezialisierte Banken (Investmentbanken), die sich vor allem auf Handelsgeschäfte konzentrieren.

Die Kapitalrendite (RoE), ein Barometer für die Ertragskraft, betrug im Durchschnitt im Untersuchungszeitraum zehn Prozent bei den Banken. Bei den auf Einlagen spezialisierten Banken betrug die Kennziffer 12,5 Prozent, bei den Investmentbanken lediglich 8,1 Prozent.

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Bei den Investmentbanken schwankte diese Zahl in den vergangenen Jahren sehr deutlich. Zudem machten den Investmentbanken höhere Kosten als den anderen Geldhäusern zu schaffen. Ihr Geschäft sei im Branchenvergleich darüber hinaus weniger berechenbar und auch stärkeren Schwankungen unterworfen.

Die BIZ ist die Bank der Notenbanken. Deutschland ist durch die Bundesbank vertreten. Bei der Kooperation der Zentralbanken und der internationalen Bankenregulierung spielt sie eine Schlüsselrolle.

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