Black Friday: Schnäppchen-Wettstreit weniger aggressiv als sonst

Black Friday: Schnäppchen-Wettstreit weniger aggressiv als sonst

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Der ganz große Ansturm am "Black Friday" fiel ersten Stichproben zufolge aus.

Der Schnäppchen-Wettstreit an Thanksgiving und dem "Black Friday" fällt dieses Jahr wohl weniger aggressiv aus als in den Vorjahren. Vielerorts drückte unter anderem das Wetter auf die Einnahmen.

In den USA kommt das Weihnachtsgeschäft der Einzelhändler nur langsam auf Touren. Der ganz große Kundenansturm blieb an Thanksgiving und am sogenannten "Black Friday" aus, wie erste Stichproben in verschiedenen Städten ergaben. Die Warenhäuser überboten sich mit ihren Schnäppchenofferten nicht so stark wie in den vergangenen Jahren.

Zudem drückte mancherorts schlechtes Wetter auf die Einnahmen. Craig Johnson, Präsident der Branchenberaters Customer Growth Partners, sprach am späten Donnerstagabend von guten, aber nicht großartigen Warenhausbesuchen. Die Analysten des Bankhauses Suntrust Robinson Humphrey resümierten gar: "Unserer Einschätzung nach war das Einkaufen an Thanksgiving eine Pleite."

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Die Geschäfte waren am Freitag zunächst nur vergleichsweise dürftig besucht. Das lag Experten zufolge allerdings auch daran, dass sie bereits am vorangegangenen Thanksgiving-Feiertag abends öffnen und dann teils die ganze Nacht offen bleiben.

Besonders stark lief das Online-Geschäft. Zwischen Mitternacht und dem frühen Morgen kauften in den USA Kunden per Internet Waren für über eine Milliarde Dollar, 22 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Das ergab das Geschäftsbarometer Adobe Digital Index, das 100 Millionen Besuche auf 4500 amerikanischen Einkaufswebseiten auswertete. Auf der Suche nach günstigen Angeboten setzen sich viele Kunden zunächst vor den Bildschirm. "Ich war gestern im Internet einkaufen und habe das meiste besorgt, was ich wollte", berichtete etwa eine 23-jährige Studentin, die in einem Kaufhaus in Chicago Mäntel und Handtaschen suchte.

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Analysten zufolge dürfte 2015 bis zu ein Fünftel der Weihnachtseinkäufe auf das viertägige Thanksgiving-Wochenende entfallen. In den Monaten November und Dezember machen viele US-Einzelhändler zwischen 20 und 40 Prozent ihrer Jahreserlöse. Der Branchenverband erwartet für das diesjährige Weihnachtsgeschäft ein Umsatzplus von 3,7 Prozent, unter anderem weil vielerorts die Einkommen stagnieren. Im vergangenen Jahr belief sich der Anstieg noch auf 4,1 Prozent.

Auch an der Wall Street lösten Einzelhändler keine Begeisterungsstürme aus. Wal-Mart -Aktien verbilligten sich um 0,5 Prozent und Amazon um 0,3 Prozent. Target lagen dagegen 0,2 Prozent höher.

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