BrandIndex: Baumgartners Rekordsprung verlieh Red Bull keine Flügel

kolumneBrandIndex: Baumgartners Rekordsprung verlieh Red Bull keine Flügel

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Der Sprung von Felix Baumgartner wurde mit großem medialen Interesse verfolgt - Doch welche Auswirkungen hat das auf das Image des Sponsors Red Bull?

Kolumne

Der Rekordsprung von Felix Baumgartner wurde von Red Bull gesponsert. Das Großereignis hat dem Getränkehersteller zwar ein großes Medieninteresse beschert, Imagegewinne sind bisher jedoch nicht zu erkennen.

Red Bull hat sein eigenes Formel-1-Team, eigene Eishockey-Clubs und Fußballvereine. Red Bull sponsert dutzende Extremsportler wie Felskletterer, Bergsteiger, BMX-Fahrer, Snowboarder und Base-Jumper – also Menschen, die mit verschiedenen Fluggeräten von Brücken, Hochhäusern oder Flugzeugen springen und dann durch Täler und Felsspalten düsen. Red Bull organisiert Sport-Veranstaltungen, bei denen Flieger Hindernisse passieren, Motocross-Fahrer über Pyramiden fahren, Bergsteiger die Alpen in Rekordtempo überqueren und Schlittschuhläufer einen Eiskanal hinunterjagen. Und Red Bull besitzt einen eigenen Fernsehsender und einen eigenen Verlag, die über all das berichten.

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All diese Anstrengungen sind nicht billig: Enorme Summen investiert der österreichische Getränkeproduzent jährlich in das Sport- und Event-Marketing. Das neueste und zudem bisher teuerste Groß-Ereignis: Der Sprung von Felix Baumgartner aus 39 Kilometern Höhe. Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten diesen Sprung und sahen gleichzeitig das Logo des Sponsors Red Bull.

Man sollte annehmen, dass sich solche Aktionen, über die Medien auf der ganzen Welt berichten, positiv auf das Image der Marke Red Bull auswirken. Doch das ist derzeit nicht zu erkennen. Im YouGov-Markenmonitor BrandIndex pendeln die Imagewerte von Red Bull seit zwei Jahren zwischen -30 und -20 Punkten. Auch ganz aktuell, also wenige Tage nach dem Rekordsprung Baumgartners, ist keine Änderung erkennbar. Ebenfalls stabil ist der Buzz-Wert – er zeigt an, wie positiv oder negativ eine Marke aktuell im Gespräch ist. Ähnlich kritisch wird die Marke übrigens auch in anderen Ländern wie den USA und Großbritannien bewertet.

Grundsätzlich interessant ist, dass Red Bull je nach Alter der Verbraucher sehr unterschiedlich ankommt. Die Marke ist nämlich vor allem bei jungen Menschen beliebt. Im YouGov-BrandIndex zeigt sich: Das Image in der Zielgruppe bis 30 Jahre liegt relativ konstant bei +20 Punkten. In der Altersgruppe ab 51 Jahren liegt der Wert – ebenfalls recht konstant – bei sehr schwachen -65 Punkten.

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