British American Tobacco : Lucky-Strike-Hersteller setzt auf E-Zigaretten

British American Tobacco : Lucky-Strike-Hersteller setzt auf E-Zigaretten

, aktualisiert 23. Februar 2017, 16:09 Uhr
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Mit den Verdampfern will der Tabakkonzern British American Tobacco seine Umsätze wieder steigern.

Quelle:Handelsblatt Online

Mehr Gesundheitsbewusstsein, weniger Geld: British American Tobacco kämpft weltweit mit sinkenden Umsätzen. Trotzdem macht der Konzern 5,5 Milliarden Pfund Gewinn – und baut das Geschäft mit E-Zigaretten aus.

LondonDer Lucky-Strike-Hersteller British American Tobacco setzt angesichts schwächelnder Absätze im klassischen Zigaretten-Geschäft auf den massiven Ausbau von E-Zigaretten. In diesem und im nächsten Jahr will das Unternehmen die Zahl der Länder, in denen es elektronische Zigaretten anbietet jeweils verdoppeln, kündigte British American Tobacco Manager Jerry Abelman am Donnerstag an. Aktuell verkauft sein Konzern die E-Zigaretten in zehn Ländern, vor allem in Großbritannien und Polen.

Ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein und schlechte wirtschaftliche Verhältnisse in vielen Ländern der Welt machen den Tabak-Verkauf immer schwieriger. So stieg der Zigaretten-Absatz bei British American Tobacco 2016 nur noch um 0,2 Prozent auf 665 Milliarden Stück. Insgesamt dürfte die Branche sogar drei Prozent weniger abgesetzt haben. Unter dem Strich legte British American Tobacco aber zu. Preiserhöhungen und das schwache britische Pfund trieben den Umsatz 2016 um knapp 13 Prozent auf 14,75 Milliarden Pfund nach oben. Der operative Gewinn kletterte um knapp zehn Prozent auf 5,5 Milliarden Pfund.

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British American Tobacco vollzieht derzeit die Komplett-Übernahme des US-Rivalen Reynolds, der unter anderem die Marke Camel produziert. Der Preis: knapp 50 Milliarden Dollar. Durch die Fusion steigt British American Tobacco zum weltgrößten börsennotierten Tabakkonzern auf. Dann gehören auch Marken wie Pall Mall, Dunhill, Lord und Prince zum Konzern. Insgesamt teilen sechs Tabak-Konzerne den Weltmarkt weitgehend unter sich auf.

Quelle:  Handelsblatt Online
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