Caparros : Rewe-Chef verabschiedet sich mit Rekordzahlen

Caparros : Rewe-Chef verabschiedet sich mit Rekordzahlen

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Alain Caparros, scheidender Vorstandsvorsitzender von Rewe

Ende Juni wird Alain Caparros den Kölner Einzelhandels- und Touristikriesen Rewe verlassen. Zuvor präsentiert er noch einmal Höchstwerte. Das Supermarktgeschäft lief besonders gut.

Rewe-Chef Alain Caparros verabschiedet sich mit Höchstmarken bei Umsatz und Gewinn von dem Kölner Einzelhandels- und Touristikriesen. Rewe steigerte im vergangenen Jahr den Umsatz um fünf Prozent auf 45,6 Milliarden Euro, der Konzerngewinn kletterte um über 20 Prozent auf 463 Millionen Euro, wie die Handelskette am Dienstag in Köln mitteilte. Rechnet man die Erlöse der selbstständigen Rewe-Einzelhändler hinzu, summierte sich der Umsatz sogar auf 54,14 (Vorjahr: 51,59) Milliarden Euro. Stärkster Wachstumstreiber im Handelsgeschäft sei das Supermarktgeschäft in Deutschland gewesen. "Die Rewe Group und ihre Unternehmen stehen heute exzellent da", erklärte Caparros.

Caparros will Rewe zum 30. Juni 2017 verlassen. Sein Nachfolger heißt Lionel Souque. Caparros führt den Handelsriesen seit Dezember 2006. Er hatte sich den vergangenen Jahren einen erbitterten Zweikampf mit Branchenprimus Edeka um die Supermarktkette Kaiser's Tengelmann geliefert. Nach langem Tauziehen hatte Rewe sich den Zugriff auf die Tengelmann-Märkte in Berlin gesichert.

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Rewe Monsieur Caparros macht Schluss

Rewe-Chef Alain Caparros räumt seinen Posten an der Spitze des Handelskonzerns Rewe bereits Ende Juni – und damit deutlich früher als geplant. Doch warum dankt der Sonnenkönig des deutschen Handels ausgerechnet jetzt ab?

Alain Caparros räumt seinen Posten als Rewe-Chef bereits Ende Juli. Quelle: dpa Picture-Alliance

Die Auseinandersetzung um die Übernahme von Kaiser’s Tengelmann habe gezeigt, dass es in Deutschland kaum noch Möglichkeiten für größere Übernahmen im Lebensmitteleinzelhandel gebe, sagte Caparros nun. Rewe müsse sich in seinem Heimatmarkt deshalb auf Wachstum aus eigener Kraft konzentrieren. Wachstumschancen im Ausland werde Rewe aber "konsequent ergreifen".

2017 wolle der Konzern mehr als 1,7 Milliarden Euro investieren. Zum weit verzweigten Rewe-Reich gehören neben den gleichnamigen Supermärkten auch der Discounter Penny oder der Händler Billa und die DER Touristik.

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