Dank Fußball-EM und Olympia: Adidas spurtet Richtung Milliarden-Gewinn

Dank Fußball-EM und Olympia: Adidas spurtet Richtung Milliarden-Gewinn

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Adidas war als Ausrüster bei Olympia zahlreich vertreten.

Große Sportspektakel wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele haben Adidas im abgelaufenen Quartal die Kassen gefüllt. Beim Gewinn traut sich Adidas zu, die Milliarden-Euro-Grenze zu knacken.

Florierende Geschäfte in Westeuropa, Nordamerika und China haben den Sportartikelhersteller Adidas im dritten Quartal weiter nach vorn gebracht. Und die großen Sportveranstaltungen des Jahres - Olympia und die Fußball-Europameisterschaft - dürften ihr Übriges dazu beigetragen haben. In allen Märkten außer der früheren Sowjetunion verzeichnete Adidas Zuwächse.

Vor allem die Hausmarke Adidas mit ihren Sport- und Lifestyleprodukten war gefragt. Dadurch stieg der Konzernumsatz um knapp 14 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 11,5 Prozent auf 563 Millionen Euro. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft stieg um rund 15 Prozent auf 387 Millionen Euro.

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Der Konzern bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr. Der Umsatz soll währungsbereinigt im hohen Zehnprozentbereich wachsen. Der neue Adidas-Chef Kasper Rorsted steuert im Gesamtjahr auf eine neue Bestmarke zu. Der Gewinn der Herzogenauracher soll erstmals bis zu einer Milliarde Euro betragen.

Abschied von Adidas-Chef Hainer Die drei Streifen melden sich zurück

Stabwechsel bei Adidas – am 1. Oktober übernimmt Kasper Rorsted beim Sportkonzern das Chefbüro von Herbert Hainer. Der stellt am Ende noch einen Rekord auf, der lange halten dürfte.

Adidas: Die Bilanz der Ära Hainer. Quelle: dpa Picture-Alliance

Der Umsatz wird der Prognose zufolge um knapp ein Fünftel steigen. "2016 wird ein Rekordjahr, in dem die adidas Gruppe außergewöhnliche Ergebnisse erzielen wird", sagte der Däne. "Wir werden sicherstellen, dass die adidas Gruppe ein Wachstumsunternehmen bleibt." Auch in den kommenden Jahren werde der Nike-Rivale "nachhaltige Umsatz- und Gewinnsteigerungen" liefern.

Allerdings werden Restrukturierungskosten bei der Fitness-Tochter Reebok anfallen, die das Betriebsergebnis im vierten Quartal mit 20 Millionen Euro belasten werden.

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