Deutsche Börse & NYSE: Börsenbetreiber wollen Mega-Fusion retten

Deutsche Börse & NYSE: Börsenbetreiber wollen Mega-Fusion retten

, aktualisiert 13. Dezember 2011, 11:39 Uhr
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Deutsche Börse und NYSE Euronext wollen mit neuen Zugeständnissen die Mega-Fusion retten.

Quelle:Handelsblatt Online

Deutsche Börse und Nyse Euronext wollen mit neuen Zugeständnissen die Bedenken der EU-Kommission gegen die geplante Mega-Börsenfusion aus dem Weg räumen. Einen überarbeiteten Vorschlag haben sie bereits eingereicht.

FrankfurtDeutsche Börse und Nyse Euronext wollen mit neuen Zugeständnissen die Bedenken der EU-Kommission gegen die Mega-Börsenfusion aus dem Weg räumen. Bei der EU-Kommission sei ein überarbeiteter Vorschlag eingereicht worden, der auf die Vorbehalte der Kommission eingehe, teilten die beiden Börsenbetreiber am Dienstag mit. Dabei sei unter anderem der ursprüngliche Vorschlag für den Bereich Derivate auf europäische Einzelaktien durch eine Erweiterung der Unternehmensteile gestärkt worden, von denen man sich trennen werde. Zugleich werde einem möglichen Käufer dieses Geschäfts die Möglichkeit eingeräumt, bei Derivateprodukten auf Einzelaktien das Eurex-Clearing zu nutzen.

Die Deutsche Börse und die New Yorker Nyse haben der EU-Kommission Unternehmenskreisen zufolge angeboten, für ihre Fusion einen Geschäfts-Teil der Nyse-Tochter Liffe zu verkaufen. Die Börsen seien bereit, dass Liffe-Derivate-Geschäft in London abzustoßen, sagte eine Person aus dem Umfeld der Börse am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Sprecher der Deutschen Börse betonte, die Unternehmen hätten nur den Verkauf von Derivate-Geschäften auf Einzelaktien angeboten, nicht des gesamten Aktien-Derivategeschäfts. Er wollte sich nicht dazu äußern, in welchen Ländern und Regionen Geschäfte abgestoßen werden könnten.

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Die beiden Konzerne gehen davon aus, dass die EU-Kommission ihre Prüfung nun bis zum 9. Februar abschließen wird, worauf der Abschluss der Transaktion noch zu Beginn des kommenden Jahres erfolgen könnte. Das Votum der EU-Kommission sollte bislang bis 23. Januar vorliegen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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