Deutschland: Einzelhandel mit kräftigem Umsatzplus

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Deutschland: Einzelhandel mit kräftigem Umsatzplus

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Ein Man trägt einen großen Karton über die Frankfurter Einkaufsmeile Zeil.

Gutes Geschäft mit Möbeln und Hausgeräten: Die deutschen Einzelhändler haben ihren Umsatz im Dezember kräftig gesteigert. Wegen des milden Wetters war der Absatz von Kleidung aber schlecht.

Die deutschen Einzelhändler haben ihren Umsatz im Dezember so kräftig gesteigert wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Er lag in dem Weihnachtsmonat preisbereinigt (real) um 4,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit.

"Dabei ist zu beachten, dass der Dezember diesmal einen Verkaufstag mehr hatte", hieß es einschränkend. Nicht so gut sieht die Bilanz im Vergleich zum Vormonat aus. Hier legte der reale Umsatz lediglich um 0,2 Prozent zu, womit die Prognosen von Ökonomen knapp verfehlt wurden.

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Warum die Deutschen Online-Shopper sind

  • Eine Welt ohne Online-Shopping?

    „Aus heutiger Sicht wäre das der Weg zurück in die Steinzeit“, lautete eine Antwort auf diese Frage. E-Commerce hat sich fest in den Alltag der meisten Menschen integriert. Die Deutschen sind insgesamt besonders positiv eingestellt. 61 Prozent der Deutschen Online-Shopper möchten auf diese bequeme Art des Einkaufs nicht mehr verzichten.

  • Faktor Zeit

    „Zu den Zeiten einkaufen, die in mein Leben passen“ nennen in Deutschland vier von fünf Konsumenten als wichtigsten Vorteil. Eine echte Zeitersparnis haben 57 Prozent festgestellt. Mehr Zeit zu haben, empfinden dabei die meisten Deutschen als eine Entlastung im Alltag: 63 Prozent geben an, „viel weniger Stress beim Einkaufen als früher in der Stadt“ zu haben. 55 Prozent geben an, sich entspannter zu fühlen.

  • Faktor Angebotsvielfalt und Preis

    „Genau das Produkt, das ich suche“ finden in der Regel zwei Drittel der Online-Shopper. Und zwar sehr schnell und zum günstigsten Preis. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) gibt an, im Internet oft besonders individuelle Produkte zu finden, 62 Prozent schätzen es, dass sie Produkte finden, „die man im Geschäft beziehungsweise via Katalog nicht bekommen würde“.

  • Faktor Selbstbestimmung

    Die Mehrheit der Käufer erlebt sich im Internet als „empowered consumer“. Zwei Drittel der Online-Shopper halten sich für besser informiert über Angebote und Preise als früher, nutzen gerne Bewertungen anderer Kunden und meinen, dass Konsumenten heute durch Kommentarfunktion und Empfehlungen beim Online- Kauf viel mehr Einflussmöglichkeiten haben.

    Quelle: Studie im Auftrag der Deutschen Post: Einkaufen 4.0  - der Einfluss von E-Commerce auf Lebensqualität und Einkaufsverhalten

Besonders gut lief das Weihnachtsgeschäft für den Internet- und Versandhandel. Er nahm rund zehn Prozent mehr ein als ein Jahr zuvor. Auch das Geschäft mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf wuchs überdurchschnittlich, das mit Textilien, Bekleidung und Schuhen wegen der milden Witterung dagegen vergleichsweise schlecht.

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Insgesamt nahmen die Einzelhändler im vergangenen Jahr 1,7 Prozent mehr ein. Real fiel das Plus mit 1,4 Prozent etwas kleiner aus.

Die Aussichten für 2015 sind günstig: Die Kauflaune der Verbraucher ist derzeit so gut wie seit 2001 nicht mehr, fand die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bei ihrer Umfrage heraus. Dazu tragen vor allem fallende Ölpreise bei. Die Kunden müssen weniger an den Tankstellen und für das Heizen bezahlen, daher steht ihnen mehr Geld für den Konsum zur Verfügung.

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