Mit Payback bezahlen bei dm, Real, Rewe & Kaufhof

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exklusivdm, Real, Rewe und Kaufhof: "Wollen Sie mit Payback zahlen?"

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Ein Kunde zahlt mit seinem Smartphone

von Mark Fehr und Henryk Hielscher

Deutschlands größter Bonuskartenanbieter macht mobil: In den kommenden Monaten sollen Payback-Nutzer ihre Einkäufe auch per Smartphone bezahlen können. Die deutschen Banken verpassen derweil den Trend.

In Tausenden Supermärkten, Warenhäusern und Tankstellen gehört die Frage zum Pflichtprogramm an der Kasse: „Sammeln Sie Payback-Punkte?“ Demnächst müssen sich Verbraucher auf eine neue Variante der Frage einstellen: „Wollen Sie mit Payback zahlen?“

Mobile Payment Mobiles Bezahlen kommt nur schleppend voran

Bargeldbeschränkung, Abschaffung des 500-Euro-Scheins - die Diskussion ist in vollem Gange. Technische Alternativen zu Schein und Münze gibt es längst. Viele Verbraucher nutzen sie aber nicht.

Mobiles Bezahlen kommt nur schleppend voran  Quelle: dpa

Deutschlands größter Rabattkartenanbieter will ab Sommer eine mobile Bezahlfunktion namens Payback Pay starten. Das bestätigten der WirtschaftsWoche mehrere Handelsmanager. Damit zieht das Unternehmen, das zum Kreditkartenanbieter American Express gehört, an Konzernen wie Apple und Google vorbei, deren Angebote für das Bezahlen per Smartphone in Deutschland bislang noch nicht verfügbar sind. Noch weiter abgeschlagen sind indes die deutschen Banken.

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Payback plant demnach den Start einer kostenfreien App, die zum einen das Sammeln von Rabattpunkten via Smartphone erlaubt und zum anderen die Möglichkeit bietet, per Handy an der Ladenkasse zu bezahlen. Sukzessive soll das Angebot ab Juni an die Kassensysteme der zentralen Payback-Partner angedockt werden. Den Anfang macht dabei die SB-Warenhauskette Real, deren Kunden zunächst wohl per Handy Punkte sammeln können, bevor im zweiten Schritt die Bezahlfunktion freigeschaltet wird. Auch die Drogeriekette dm, der Tankstellenbetreiber Aral und die Supermärkte von Rewe sollen früh dabei sein, heißt es in der Branche. Die Warenhauskette Galeria Kaufhof geht nach Angaben einer Sprecherin „ab Herbst 2016 in die praktische Umsetzung“ von Payback Pay.

Das Unternehmen will sich vor Ende April nicht zu Details äußern. Angesichts der Dominanz von Payback rechnet ein beteiligter Manager aber damit, dass das Angebot „reichlich Schwung in den Markt“ bringen wird. 27,5 Millionen Deutsche zücken die Payback-Bonuskarte beim Einkauf, rund 650 Unternehmen kooperieren mit der American-Express-Tochter.

„Payback hat den Vorteil einer bereits vorhandenen sehr großen Kundenbasis“, sagt denn auch Horst Rüter vom Handels-Think-Tank EHI Retail Institute in Köln.  So sieht es auch der E-Commerce-Verband bevh. „Aus unserer Sicht steckt in der Einführung von Payback Pay tatsächlich ein großes Potenzial“, sagt eine Sprecherin. Der Dienst könne auf eine bereits vorhandene breite Infrastruktur und Nutzerschaft zurückgreifen und müsse daher nicht erst mühsam Kunden generieren. Zudem werde die Zahlung per Smartphone mit Bonuspunkten belohnt. „Das schafft einen Anreiz für Kunden, das mobile Zahlen auszuprobieren.“

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