Drogerie-Pleite: Schlecker-Kinder gehen leer aus

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exklusivDrogerie-Pleite: Schlecker-Kinder gehen leer aus

von Henryk Hielscher

Selbst wenn im Zuge des Schlecker-Insolvenzverfahrens ein Teil der Gläubiger-Forderungen doch noch beglichen werden kann, gehen Lars und Meike Schlecker, Kinder des Pleite-Drogisten Anton Schlecker, wohl leer aus.

Nach einem Bericht der WirtschaftsWoche hat Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz die Forderungen der Schlecker-Kinder in Höhe von mehr als 160 Millionen Euro nicht anerkannt. „Der Verwalter hat sämtliche Forderungen bestritten“, bestätigte ein Anwalt der Familie der WirtschaftsWoche.

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Unterdessen laufen die strafrechtlichen Ermittlungen wegen möglicher Insolvenzvergehen weiter. Gegenstand des Verfahrens ist nach Informationen der WirtschaftsWoche auch eine Zahlung des Schlecker-Konzerns an das private Logistikunternehmen LDG von Lars und Meike Schlecker. Der Sachverhalt sei bekannt, heiß es bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

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Am 20. Januar 2012 überwies der Konzern demnach sieben Millionen Euro an die LDG, offenbar handelte es sich um eine Teilrückzahlung eines Kredits. Am 23. Januar meldete der Konzern Insolvenz an. Mittlerweile hat die Familie prominente Verteidiger verpflichtet. So vertritt der Münchner Strafrechtler Norbert Scharf von der Kanzlei Grub Brugger Anton Schlecker. Der Münchner Strafrechtsprofessor Klaus Volk vertritt Schleckers Ehefrau Christa.

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