
Will der Drogerieunternehmer Erwin Müller seine Anteile am Handelskonzern Douglas nun aufstocken oder nicht? Darüber herrscht bisher Schweigen von Seiten des Anteilseigners - und das soll auch erstmal so bleiben. Erwin Müller will die Hintergründe zur möglichen Anteilsaufstockung vorerst nicht offen legen.
Bis zur Hauptversammlung des Handelskonzerns, die am 21. März abgehalten wird, werde sich Müller nicht äußern, hieß es vom Unternehmen selbst. Insbesondere Fragen zum Zukauf weiterer Douglas-Aktien stelle man vorerst zurück.
Ob Müller seinen Anteil also auf über 25 Prozent ausbaut, bleibt damit zunächst ungewiss. Derzeit gehören dem Drogerieunternehmer 10,8 Prozent von Douglas. Außerdem gibt es eben eine Option für Anteilsaufstockung um weitere 15,55 Prozent.
Bundeskartellamt könnte Aufkauf stoppen
Ob und zu welchem Preis Müller diese Option nutzen kann, ist noch offen, denn ein Aufkauf weiterer Anteile könnte auch durch das Bundeskartellamt gestoppt werden.
„Eine Beteiligung von 25 Prozent oder unter Umständen auch darunter müsste aller Voraussicht nach zur Prüfung vorgelegt werden“, sagte ein Sprecher des Kartellamts.
Vor einem Jahr hatte Müller bereits angekündigt, bei Douglas aufstocken zu wollen. Da hatte Douglas-Chef Henning Kreke aber mehrfach abgewunken.
Ein Übernahmeversuch sei zum Scheitern verurteilt, die anderen Großaktionäre wollten ihre Anteile nicht verkaufen, hatte Kreke Anfang 2011 erklärt.













