Edeka, Vapiano und Co.: Supermärkte und Restaurants erobern die Bahnhöfe

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Das Firmenlogo von Edeka

von Christian Schlesiger

Deutsche und internationale Supermarktketten haben ein neues Ziel: Sie drängen verstärkt in die Bahnhöfe. Auch die Restaurant-Kette Vapiano mietet sich bei der Deutschen Bahn ein.

„Wir konnten interessante Unternehmen als Mieter gewinnen“, sagte André Zeug, Bahnhofschef der Deutschen Bahn, im Interview mit der WirtschaftsWoche. Dazu gehörten etwa die Restaurant-Kette Vapiano und die Supermarktkette Albert Heijn aus Holland. „Auch Edeka und Rewe wollen in den großen Bahnhöfen Geschäfte eröffnen.“

Die Vermietung von Einzelhandelsflächen in den Bahnhöfen hat sich für den Staatskonzern inzwischen zu einem wichtigen Umsatzträger entwickelt. Mit Ausnahme von Leipzig und der Nordpassage im Hamburger Hauptbahnhof steuert die Konzerntochter DB Station & Service alle größeren Stationen in Eigenregie. Dresden wurde gerade modernisiert. „Das Geschäft läuft sehr gut“, so Zeug.

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Die Bahn will die Sanierung der Stationen in Zukunft nicht mehr nach politischen Kriterien ausrichten. „Früher wurde dort gebaut, wo der politische Druck am stärksten war“, sagte Zeug. „Heute entscheiden Sanierungsbedarf und Reisenden-Zahl.“

Aktuell saniert die Bahn die Bahnhöfe in Duisburg und Dortmund sowie das Empfangsgebäude in Münster. Solche Programme bräuchten drei bis vier Jahre Planungsvorlauf, so Zeug. „2015 steht zum Beispiel die Sanierung der Bahnhöfe Berlin Zoologischer Garten und Würzburg an.“

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