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exklusiv Eigene Kraft reicht nicht: Neckermann-Chef: "Ohne Investor ist im Herbst Schluss"

von Henryk Hielscher

Die Zukunft des insolventen Versandhändlers Neckermann entscheidet sich in den kommenden vier Wochen. Aus eigener Kraft kann das Unternehmen die endgültige Pleite nicht mehr abwenden, ein Investor wird dringend gesucht.

Platz 10: Samsung

Der Elektronikhersteller gehört zu den Top Ten der deutschen Lielingsmarken. Das ergab jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung. Samsung schneidet mit Smartphones und Co vor allem bei jungen Menschen gut ab. Am häufigsten wird die Marke von Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren als ihre Lieblingsmarke genannt. Außerdem bezeichnen deutlich mehr Männer als Frauen Samsung als ihre Marke Nummer 1.

Das südkoreanische Unternehmen liegt voll im Trend. In Sachen Smartphones hat Samsung sogar die Nase vorn und verkauft mehr Geräte als der schärfste Konkurrent Apple. Als Marke muss sich der Konzern aber mit Platz zehn begnügen - ein ganzes Stück hinter der Konkurrenz aus den USA.

Bild: REUTERS

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„Ohne einen Investor ist bei Neckermann.de im Herbst Schluss“, sagte Neckermann-Chef Henning Koopmann der WirtschaftsWoche. Zwar konnten die Geschäfte durch die Maßnahmen der vorläufigen Insolvenzverwaltung stabilisiert werden, doch „aus eigener Kraft können wir es nicht schaffen“, so Koopmann.

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In den ersten Tagen nach der Insolvenzanmeldung waren die Bestellungen bei Neckermann eingebrochen und lagen laut Koopmann vorübergehend um rund 66 Prozent unter dem Vorjahreswert. Aktuell zögen die Bestellungen wieder an und lägen nur noch 13 Prozent unter dem Vorjahreswert. Als eine der Ursachen für die Entwicklung führt Koopmann die offensive Werbekampagne des Unternehmens an. Bei einigen Vertriebspartnern und Mitarbeitern hätten Slogans wie „Insolvent. Na und?“ zwar durchaus für Kopfschütteln gesorgt, räumte Koopmann gegenüber der WirtschaftsWoche ein. Insgesamt sei die Kampagne aber gut aufgenommen worden. Koopmann: „Das Wichtigste: Die Kunden bestellen jetzt wieder mehr.“

Der traditionsreiche Versandhändler hatte im Juli Insolvenz angemeldet, nachdem der Gesellschafter, der US-Finanzinvestor Sun Capital, kein weiteres Geld für die nötige Sanierung zur Verfügung gestellt hatte. 2400 Arbeitsplätze sind in Gefahr.

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