Einzelhandel: Showdown bei Schlecker

Einzelhandel: Showdown bei Schlecker

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Meike Schlecker (links) und der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz (zweiter von links) bei einer Pressekonferenz.

von Henryk Hielscher

Der Insolvenzverwalter des Pleite-Drogisten wird Verdi-Vertretern morgen in Frankfurt seinen Sanierungsansatz erklären – und anschließend die Öffentlichkeit informieren.

Die Gewerkschaft Verdi geht davon aus, dass Arndt Geiwitz, der Insolvenzverwalter von Schlecker, das morgige Treffen der Verdi-Tarifkommission in Frankfurt nutzen wird, um über die Lage der insolventen Kette zu informieren. Bei dem Treffen dürften auch die Sanierungspläne des Verwalters ins Blickfeld geraten. Anschließend sollen die Pläne dem Vernehmen nach der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Verdi-intern besteht die Befürchtung, dass Tausende Stellen und Hunderte Filialen wegfallen sollen. Ein Sprecher von Schlecker wollte sich nicht zu konkreten Zahlen äußern. Offenbar hat die Insolvenzanmeldung den Umsatzschwund in den Filialen allerdings noch gesteigert und den Handlungsdruck auf alle Beteiligten erhöht.

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Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Christel Hoffmann forderte die Kunden auf, weiterhin bei Schlecker einzukaufen: „Die Verkäuferinnen sind es gewöhnt zu kämpfen. Auch jetzt, in dieser schweren Zeit, wo ihre Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, gehen sie Tag für Tag in ihre Läden und machen ihre Arbeit. Damit sie auch weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz haben, brauchen sie die Treue ihrer Kundschaft.“

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