Entscheidung von Bjørn Gulden: Puma stoppt den Öko-Beutel

exklusivEntscheidung von Bjørn Gulden: Puma stoppt den Öko-Beutel

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Logo von Puma am Unternehmenssitz.

von Peter Steinkirchner

Der seit einem Jahr amtierende Puma-Vorstandschef Bjørn Gulden kappt eine weitere Hinterlassenschaft seines Vorvorgängers Jochen Zeitz: Die vor vier Jahren mit großem Bohei präsentierte Öko-Verkaufsverpackung für die Schuhe des drittgrößten Sportkonzerns der Welt wird es bald nicht mehr geben.

Die „Clever Little Bags“ genannten roten Stoffbeutel ersetzten bei Puma die traditionellen Pappkartons und sollten helfen, Material und Energie zu sparen. Der kalifornische Stardesigner Yves Béhar hatte das Konzept entwickelt.
„Mit der Clever Little Bag hat Puma eine innovative Schuhverpackung auf den Markt gebracht“, sagte Gulden der WirtschaftsWoche, „die hat aber im Handel und bei unseren Verbrauchern als kommerzielle Verpackung nicht funktioniert.“ Stattdessen habe sich das Unternehmen entschieden, mit der Auslieferung der Herbst/Winter-Kollektion 2015 einen neuen, FSC-zertifizierten Schuhkarton einzusetzen, der fast ausschließlich aus recyceltem Papier besteht.

Im Handel trifft die Entscheidung auf Verständnis: „Man kann sich solche Öko-Leuchttürme leisten, wenn alles gut läuft“, sagt Klaus Jost, Präsident der Einkaufsgemeinschaft Intersport, „der Kunde dankte es Puma aber in diesem Fall nicht.“ Der Puma-Umsatz war im ersten Halbjahr um 6,5 Prozent auf 1,38 Milliarden, der Gewinn von 68 auf 40 Millionen Euro gesunken.

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