Fachmesse Seatrade: Kreuzfahrt-Branche beklagt „Touriphobie“ in Hafenstädten

Fachmesse Seatrade: Kreuzfahrt-Branche beklagt „Touriphobie“ in Hafenstädten

, aktualisiert 06. September 2017, 15:56 Uhr
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Die Branche beklagt eine „Touriphobie“ in Hafenstädten.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Kreuzfahrt-Branche boomt – Einheimische sind dagegen genervt von Touristen, die Hafenstädte wie Venedig oder Hamburg bevölkern. Auf der Fachmesse „Seatrade Europe“ versprechen die Reederei-Manager Entlastung.

HamburgKreuzfahrten bleiben ein Renner im touristischen Angebot - und sie könnten sogar noch weiter zulegen. Die Reedereien wollen nun einen engeren Dialog mit den hochbelasteten Hafenstädten und der Öffentlichkeit suchen, um ihren Ruf zu verbessern. „Wir brauchen mehr Kommunikation, Zusammenarbeit und Absprachen mit den Hafenbehörden“, sagte zum Beispiel Neil Palomba, Präsident der Kreuzfahrtreederei Costa Crociere, am Mittwoch auf der Fachmesse „Seatrade Europe“ in Hamburg.

In einigen Städten habe sich eine „Touriphobie“ breitgemacht, also eine Abneigung gegen Touristen, weil viele Urlauber kämen und zum Beispiel Wohnungen an Touristen statt an Einheimische vermietet würden, sagte der Chef der Pullmantur-Gruppe, Richard J. Vogel.

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Die Kreuzfahrtschiffe seien aber nur ein Teil des Problems; die weitaus meisten Besucher von Städten wie Barcelona oder Venedig reisten mit dem Flugzeug an, sagte Vogel in Hamburg, wo sich Vorstandschefs führender Kreuzfahrt-Reedereien trafen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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