Fielmann-Rivale: Apollo-Optik geht an die Börse

Fielmann-Rivale: Apollo-Optik geht an die Börse

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Brillen-Gestelle in einem Brillen-Geschäft.

Der niederländische Apollo-Optik-Eigner plant einen milliardenschweren Börsengang. Im besten Fall werden ab dem 6. Februar Anteile am Amsterdamer Aktienmarkt gehandelt.

Der niederländische Apollo-Optik-Besitzer GrandVision will mit einem Börsengang bis zu 1,3 Milliarden Euro einnehmen. Im Optimalfall sollen 23 Prozent der Anteile ab dem 6. Februar am Aktienmarkt in Amsterdam gehandelt werden, wie der weltgrößte Einzelhändler der Branche mitteilte. Der Fielmann-Rivale werde dabei insgesamt mit bis zu 5,4 Milliarden Euro bewertet. Damit liegt er Experten zufolge genau zwischen seinen beiden größten Konkurrenten Fielmann und dem italienischen "Ray Ban"-Hersteller Luxottica.

Der deutsche Konzernchef Theo Kiesselbach will GrandVision mit dem Börsengang bekannter und für Fachkräfte attraktiver machen. Er hatte zuletzt auch Zukäufe ins Auge gefasst. Die Branche ist Analysten zufolge für Anleger interessant, weil sich die Online-Konkurrenz in Grenzen hält. Denn für den Kauf von Brillen oder Kontaktlinsen ist zumeist eine persönliche Beratung oder die Untersuchung eines Augenoptikers nötig.

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Recht einfach: Brillen

  • Fitness

    Nach einer Rückenoperation sollte eine Rentnerin aus München Sport treiben. Die Sozialhilfeempfängerin sah die Anzeige eines Fitnessclubs: „Testen Sie uns! 2 Wochen 19,90 Euro“. Statt des Kurzzeitvertrags legte der Mitarbeiter des Studios der Kundin einen Jahresvertrag für 1130 Euro vor. Mangels Brille unterschrieb die Seniorin das vermeintliche Sonderangebot. Zu Hause erkannte die Rentnerin den Schwindel. Vor Gericht erhielt sie Hilfe. Der Richter entschied, dass sie den Vertrag wegen „Irrtums“ anfechten konnte (Amtsgericht München, 271 C 30721/13).

  • Sturz

    Nach Beendigung ihrer Schicht ging eine Angestellte zu ihrem Auto. Auf dem vereisten Parkplatz kam die Frau zu Fall. Sie stürzte auf ihre Handtasche und zerbrach dabei ihre in der Tasche befindliche Lesebrille. Die Berufsgenossenschaft erkannte zwar einen Arbeitsunfall an; die Auslagen für eine neue Lesehilfe wollte sie aber nicht erstatten. Begründung: „Hilfsmittel“ seien nur versichert, wenn sie beim Unfall „bestimmungsgemäß am Körper eingesetzt seien“. Die Richter sahen das ebenso (Sozialgericht Karlsruhe, S 1 U 3461/13).

  • Kopfschmerz

    Ein Niedersachse erhielt eine neue Brille verschrieben. Die Brille führte nicht zu klarer Sicht, sondern zu massiven Kopfschmerzen. Der Patient vermutete, dass der Augenarzt bei der Untersuchung die Sehschärfe falsch ermittelt habe. Statt den Arzt sofort zur Rede zu stellen, mühte sich der Norddeutsche zwei Jahre mit der unpassenden Brille ab. Erst dann verlangte er Schadensersatz. Zu spät, urteilten die Richter (Landgericht Hildesheim, I S 57/08).

GrandVision betreibt mehr als 5600 Läden in 43 Ländern in Europa, Lateinamerika und Asien. In den ersten neun Monaten des vorigen Jahres erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 223 Millionen. Zunächst ist ein Aktienverkauf im Volumen von 893 Millionen bis zu 1,1 Milliarden Euro geplant. Mit einer Mehrzuteilungsoption kann dies bei großer Nachfrage auf bis zu 1,3 Milliarden Euro steigen.

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