Frankreich: Geiselnahme in Primark-Filiale nahe Paris

Frankreich: Geiselnahme in Primark-Filiale nahe Paris

, aktualisiert 13. Juli 2015, 11:47 Uhr
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In der Primark-Filiale im Inneren kam es zur Geiselnahme.

Quelle:Handelsblatt Online

Im Norden der französischen Hauptstadt haben Unbekannte Medienberichten zufolge in einem Einkaufszentrum mehrere Geiseln genommen. Hintergründe und Details sind derzeit unklar – auch, ob die Täter noch vor Ort sind.

Gewalttäter haben in einem Einkaufszentrum in Villeneuve-la-Garenne im Norden von Paris Geiseln genommen. Rund ein Dutzend Menschen waren am Vormittag in einer Filiale der Modekette Primark in der Gewalt von zwei oder drei Tätern, wie französische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Polizeiquellen berichteten.

Die Bewaffneten sollen den Angaben zufolge am frühen Morgen versucht haben, die Primark-Filiale auszurauben. Am späten Vormittag war unklar, ob sich die Täter noch in dem Einkaufszentrum aufhielten oder auf der Flucht waren. Überwachungskameras sollen aufgenommen haben, wie die Täter die Einkaufsmeile betraten - eine Flucht sei nicht aufgezeichnet worden, hieß es.

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Spezialeinheiten der Polizei brachten 18 Angestellte aus einer Kantine des Einkaufszentrums in Sicherheit, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittler berichtete. Es sei noch nicht klar, ob diese Personen zuvor als Geiseln genommen worden seien. Es gebe keine Verletzten, berichtete der Sender BFMTV. Eine Person soll einen Schwächeanfall erlitten haben. Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab. Einer der Angestellten soll eine SMS an einen Freund geschickt und von einer Geiselnahme mit zwei Tätern berichtet haben.

Billigmode Warum Primark kein Skandal schadet

Europaweit folgt bei Primark Skandal auf Skandal. Auch in Deutschland ist die Kette in die Kritik und ins Visier der Behörden geraten. Doch egal, wie viel Empörung das Unternehmen trifft, es kann ihm nicht schaden.

Quelle: dpa Picture-Alliance

Frankreich hat die Sicherheitsvorkehrungen seit den islamistischen Anschlägen auf die Redaktion der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ und einen jüdischen Supermarkt im Januar erhöht. Die Attentäter töteten damals 17 Menschen. Im Juni köpfte ein mutmaßlicher Islamist seinen Chef und versuchte anschließend, eine Gasfabrik in die Luft zu sprengen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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