Gewinn schnellt in die Höhe: Firmenumbau lohnt sich für Burger King

ThemaGastronomie

Gewinn schnellt in die Höhe: Firmenumbau lohnt sich für Burger King

Die Neuaufstellung macht sich für Burger King bezahlt. Weil die Hamburger-Kette zahlreiche eigene Läden an Franchise-Partner abgegeben hat, sind die Kosten deutlich gesunken.

Der Gewinn hingegen schnellte in die Höhe. Im ersten Quartal verdiente Burger King unterm Strich 35,8 Millionen Dollar (27,5 Mio Euro) und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Die wertvollsten Fast-Food-Marken

  • Methodik

    Einmal jährlich wählt das US-Marktforschungsinstitut Millward Brown die wertvollsten Fast-Food-Ketten der Welt. Handelsblatt Online zeigt, welche Marken besonders gut abschneiden.

  • Platz 10

    Domino's Pizza - Markenwert: 620 Millionen Dollar

    Die zweitgrößte Pizzamarke der Welt kommt auf 9700 Filialen weltweit - in Deutschland gibt es allerdings nur 10 Niederlassung. Neben Pizza und Pasta sind auch Chicken Wings und Sandwiches auf der Karte zu finden.

  • Platz 9

    Taco Bell - Markenwert: 1,87 Milliarden Dollar

    Auch berühmte Burrito-Kette verkauft ihre mexikanischen Spezialitäten vor allem in den USA. Zwei Millionen Kunden und 5700 Filialen machen die Möchtegern-Mexikaner zu dem Umsatztreibern des Fastfood-Riesens Yum!-Brands.

  • Platz 8

    Burger King - Markenwert: 1,93 Milliarden Dollar

    Was die Größe betrifft sind die Erfinder des Whoppers der größte McDonalds-Konkurrent. Beim Markenwert spielt die Burgerkette trotz 12.400 Filialen in 72 Ländern weltweit aber in einer anderen Liga.

  • Platz 7

    Wendy's- Markenwert: 1,99 Milliarden Dollar

    Im Markenwert wird Burger King von einem US-Traditionsnamen sogar noch knapp überholt, obwohl die Kette nur auf 6.650 Filialen kommt - und das überwiegend in Nordamerika.

  • Platz 6

    Tim Hortons - Markenwert: 2,68 Milliarden Dollar

    Durch rasantes Wachstum hat die kanadische Kette in ihrem Heimatland sogar McDonald's überholt. In den 3300 Filialen werden besonders Kaffee und Donuts verkauft.

  • Platz 5

    Pizza Hut- Markenwert: 5,31 Milliarden Dollar

    Die 11.200 Filialen der weltgrößten Pizzakette gehören ebenfalls zum Yum!-Imperium. Statt auf die klassische italienische Pizza feiert die Kette vor allem mit Pan-Pizzen Erfolge, die in der Pfanne serviert werden.

  • Platz 4

    Kentucky Fried Chicken (KFC) - Markenwert: 8,22 Milliarden Dollar

    Noch heute lächelt KFC-Gründer Colonel Harland Sanders von jedem Eimer mit Hähnchenflügeln, der über die Ladentheke geht. Die Kette, die ebenfalls zu Yum! gehört, steht seit mehreren Jahren in der Kritik von Tierschützern.

  • Platz 3

    Starbucks - Markenwert: 11,9 Milliarden Dollar

    Die Zeit des rasanten Wachstums ist vorbei. Die US-Kaffeekette wächst, aber die Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren in der Bilanz. Im Markenwert ist trotzdem keine Kaffeekette besser.

  • Platz 2

    Subway - Markenwert: 14,31 Milliarden Dollar

    Während Subway in den USA als beliebter Franchisepartner gilt, gehen der Sandwich-Kette in Deutschland reihenweise die Franchisenehmer von der Stange. Im Markenwert werden die US-Brötchengeber aber nur von einem Konzern geschlagen.

  • Platz 1

    McDonald's - Markenwert: 81,02 Milliarden Dollar

    Das goldene M, Heimat von Big Mac und Chicken McNuggets, ist beim Markenwert einsam an der Spitze. Mit 33.000 Filialen in 119 Ländern gibt es kaum einen Winkel der Welt in dem der Fast-Food-Riese nicht aktiv ist.

Anzeige

Der Gewinnsprung sei trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds gelungen, erklärte Firmenchef Bernardo Hees am Freitag am Sitz in Miami. Nur dank Neueröffnungen stiegen die Verkäufe noch. Auch der erheblich größere Rivale McDonald's hatte zuletzt Probleme gehabt, die Kunden in seine Restaurants zu locken.

BrandIndex McDonald's und Co. leiden unter Gesundheitshype

McDonald's macht mehr Umsatz als früher. Trotzdem ist die Stimmung gedrückt: weniger Gäste, schlechteres Image. Doch das geht nicht nur McDonald's so. Die Fast-Food-Branche verliert insgesamt an Ansehen. Eine Trendwende?

Deutsche werden bei Fast-Food skeptischer Quelle: AP

Der Umsatz von Burger King brach wegen der zahlreichen abgegebenen Filialen um 42 Prozent auf 328 Millionen Dollar ein. Statt der gesamten Einnahmen für einen Standort kann Burger King jetzt nur noch die Lizenzgebühren verbuchen. Umgekehrt fallen für den Whopper-Brater die Betriebskosten weg.

Weitere Artikel

Die Aktie stieg um ein Prozent. Burger King war erst im Sommer vergangenen Jahres an die Börse zurückgekehrt. Davor war das Unternehmen fast zwei Jahre lang im alleinigen Besitz von 3G Capital. Der Finanzinvestor steckt zusammen mit Investorenlegende Warren Buffett auch hinter der 23 Milliarden Dollar schweren Übernahme von H.J. Heinz. Burger-King-Chef Hees soll die Führung der Ketchup-Firma übernehmen.

Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%