
ParisCarrefour sieht sich trotz eines Gewinnrückgangs im ersten Halbjahr auf gutem Weg, im Gesamtjahr einen Betriebsgewinn (Ebit) von mehr als zwei Milliarden Euro zu erreichen. Das Management fühle sich wohl mit der Markterwartung von einem Ebit in Höhe von etwa 2,05 Milliarden Euro im laufenden Jahr, sagte Finanzchef Pierre-Jean Sivignon am Donnerstag vor Journalisten.
Besonders das Geschäft des Metro-Konkurrenten in den europäischen Krisenstaaten Italien und Spanien leidet darunter, dass die Verbraucher angesichts der Sparprogramme der Regierungen und der Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt ihr Geld zusammenhalten. Auch wenn es im zweiten Quartal Anzeichen gab, dass sich die Lage in den Mittelmeerländern langsam stabilisiert, zehrt die Rezession spürbar am Umsatz und Gewinn der weltweiten Nummer zwei der Branche nach Wal-Mart. Im ersten Halbjahr sank der operative Gewinn aus dem fortlaufenden Geschäft um 8,2 Prozent auf 769 Millionen Euro. Analysten hatten jedoch mit einem noch stärkeren Rückgang auf 709 Millionen Euro gerechnet.
























