GfK-Studie: Penny und Lidl wachsen stärker als Aldi

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Laut Marktforscher Gfk konnte Lidl 2012 zulegen, während Aldi Probleme bei den Umsätzen hatte.

von Henryk Hielscher

Discount-König Aldi verliert weiter an Boden: Die Konkurrenten Penny und Lidl sind im ersten Halbjahr deutlich stärker gewachsen als der Marktführer.

Die jüngsten Zahlen des Marktforschers GfK dürfte Lidl-Aufsichtsratschef Klaus Gehrig mit Genugtuung registrieren. Laut den vertraulichen Daten, die der WirtschaftsWoche vorliegen, stiegen die Lebensmittelumsätze des Discounters im ersten Halbjahr 2012 um 2,2 Prozent. Vor allem im Vergleich zum Erzrivalen Aldi können sich die Lidl-Zahlen sehen lassen. Aldi Süd legte demnach nur um 1,3 Prozent zu, Aldi Nord verlor der Erhebung zufolge sogar 0,3 Prozent. Netto kam auf ein Plus von 0,9 Prozent. Die Entwicklung bei Penny verlief im ersten Halbjahr indes geradezu stürmisch. Bei dem Rewe-Ableger scheint der Sanierungskurs anzuschlagen. Um rund fünf Prozent stiegen die Lebensmittelumsätze im ersten Halbjahr.

Vier Prozent Wachstum bei Supermärkten

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Neben den vertraulichen Unternehmensdaten, veröffentlicht die GfK auch Zahlen zum Gesamtmarkt. Den Discountern wehe "seit einiger Zeit der Wind ins Gesicht", heißt es in der Analyse. Vor allem Aldi finde "nicht so recht in die Spur" zurück. Dagegen würden im Lebensmittelhandel weiter die Supermärkte den Ton angeben. Sie verzeichneten knapp vier Prozent Wachstum.

Entlassungen und Pleiten Alarmstimmung im Handel

Neckermann ist pleite, Karstadt entlässt 2000 Mitarbeiter, auch bei der Metro fallen Stellen – die Liste der Horrormeldungen ist lang. Der deutsche Handel wird zur Krisenbranche.

huGO-BildID: 27171950 ARCHIV - Schaufensterpuppen stehen am 03.09.2011 in einem Schaufenster des Karstadt-Stammhauses in der Innenstadt von Wismar. Karstadt will im Zuge seiner Sanierung 2000 Jobs streichen. Der Warenhauskonzern will damit Kosten sparen und wettbewerbsfähig bleiben. Die Mitarbeiter sollen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Dienstag (17.07.2012) über den Stellenabbau informiert werden. Foto: Jens Büttner dpa/lmv +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Über alle Ladentypen hinweg drückte das trübe Wetter den Verkauf von Getränken und Grillgut. Im Fußball-Europameisterschafts-Monat Juni legte der Bier-Umsatz nur um drei Prozent gegenüber Mai zu, und das, obwohl die Preise stiegen. "Da draußen kaum ein Grillfeuer raucht", vermerken die GfK-Experten, sei auch „der Grillmarkt weiter im Keller“. Grillfleisch wurde im Juni um acht Prozent, Grillwurst um sechs Prozent weniger gekauft als im Vorjahr. Nur Chips und Knabberzeug profitierten von der EM: Der Süßwarenumsatz stieg im Juni um sieben Prozent.

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