Hudson's Bay: Kaufhof-Mutter sieht Kreditprüfung gelassen

Hudson's Bay: Kaufhof-Mutter sieht Kreditprüfung gelassen

, aktualisiert 31. Juli 2017, 12:01 Uhr
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Im wichtigen Weihnachtsgeschäft verzeichnete die Kette einen Umsatzrückgang.

Quelle:Handelsblatt Online

Laut einem Medienbericht könnte Kaufhof Ärger mit den Banken drohen. Der Mutterkonzern Hudson's Bay spricht dagegen von einer routinemäßigen Überprüfung seiner Immobilien-Kredite.

DüsseldorfDer Kaufhof-Mutterkonzern Hudson's Bay sieht eine Überprüfung seiner Immobilien-Kredite durch ein Bankenkonsortium als Routine an. „Wir erfüllen alle Anforderungen der Banken“, sagte ein Sprecher am Montag. „HBC und ihre Tochtergesellschaft HBS Global Properties, denen Kaufhäuser von Galeria Kaufhof gehören, erfüllen vollumfänglich alle ihre geschlossenen Mietvereinbarungen“, betonte er.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte berichtet, HBC drohe Ärger mit den Banken. Für den nordamerikanischen Konzern stehe eine Überprüfung der Zusagen an, die beim mit rund 1,34 Milliarden Euro finanzierten Ankauf von Kaufhof-Immobilien vor rund zwei Jahren gemacht worden waren. Diese erfolge zweimal im Jahr.

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Die Nordamerikaner hatten Kaufhof 2015 vom Handelsriesen Metro übernommen. Doch nicht alles läuft rund bei Kaufhof - im wichtigen Weihnachtsgeschäft verzeichnete die Kette etwa einen Umsatzrückgang. Dazu kamen Verluste.

Hudson's Bay hatte angekündigt, allein 2017 rund 400 Millionen Euro in Europa investieren zu wollen. Kaufhof ist auch in Belgien vertreten, HBC ist in den Niederlanden aktiv. Bei Kaufhof hatte es zudem einen Chef-Wechsel gegeben, seit 1. Mai steht der ehemalige Toys'R'Us-Manager Wolfgang Link an der Spitze.

Erst in der vergangenen Woche hatten Insider gesagt, der Kreditversicherer Euler Hermes habe Garantiezusagen für Lieferungen an die Warenhauskette gekürzt. HBC hatte betont, der Konzern verfüge über ausreichende Mittel. „Uns steht eine globale 2,25 Milliarden US-Dollar Kreditlinie zur Verfügung, die die Kreditlinien der Kreditversicherer bei unseren Lieferanten in Europa ergänzt“, sagte ein Sprecher.

Quelle:  Handelsblatt Online
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