Hudson's Bay und Kaufhof: HBC verkleinert die Kaufhof-Geschäftsführung

Hudson's Bay und Kaufhof: HBC verkleinert die Kaufhof-Geschäftsführung

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Das Logo der Warenhauskette Kaufhof an einer Gebäudefassade.

Die Geschäftsführung der Warenhauskette Kaufhof soll demnächst mit weniger Managern arbeiten. Nach der Übernahme durch Hudson's Bay wird das Management-Team auf zwei Drittel verkleinert, teilt Kaufhof mit.

Nach der Übernahme der Warenhauskette Kaufhof durch die Hudson's Bay Company (HBC) will das Unternehmen künftig mit einer verkleinerten Geschäftsführung arbeiten. Statt bislang sechs sollen künftig nur noch vier Manager an der Spitze stehen, wie Kaufhof am Montag in Köln mitteilte. Neben dem belgischen Vorstandschef Olivier Van den Bossche sollen künftig der Niederländer Edo Beukema sowie Klaus Hellmich und Guido Mager der Geschäftsführung angehören.

Zudem sei geplant, den Filialgeschäftsführern künftig mehr Verantwortung zu geben, um mit ihren Sortimenten auf lokale Anforderungen reagieren zu können. Vorgesehen seien auch Investitionen in Service, Personal, Filialen und in das Online-Geschäft, kündigte Van den Bossche an.

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Kaufhof-Standorte sollen erhalten bleiben

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der neue Kaufhof-Eigentümer HBC in den Kaufhof-Warenhäusern bis zu 40 Läden des Outlet-Ablegers „Saks Off 5th“ eröffnen will. Das hatte der für das operative Geschäft zuständige HBC-Chef Jerry Storch im Gespräch mit der „Welt“ angekündigt.

Kaufhof-Chef Van den Bossche "Es geht nicht darum, Kaufhof auf Luxus zu trimmen"

Hudson’s Bay übernimmt bei Kaufhof das Kommando. Im Interview verrät Kaufhof-Chef Van den Bossche, was aus den Lebensmittelabteilungen wird, welche neuen Marken kommen und warum Abteilungsleiter ihre Büros räumen sollen.

Kaufhof-Chef Olivier van den Bossche über die Pläne von Hudson's Bay Quelle: dpa/Montage

Die Eigenmarke verspreche den Verkauf hochwertiger Bekleidung zu Discount-Preisen. „Saks Off 5th“ sei ursprünglich ein reiner Absatzkanal für Mode aus dem HBC-eigenen Kaufhaus „Saks Fifth Avenue“ in New York und seiner Schwester-Häuser gewesen.

Storch sagte der „Welt“ weiter, dass in den 103 Kaufhof-Warenhäusern die Schuh- und Kosmetikabteilungen wachsen und auf mehr Bedienungsservice umgestellt werden sollen. Er zeigte sich zuversichtlich, alle Kaufhof-Standorte halten zu können. „Wir haben keine Schließungspläne“, sagte er. „Es gibt nur wenige Standorte, die geprüft werden müssen.“ Und auch für diese Häuser sei noch nichts entschieden. HBC hatte die Warenhauskette Anfang Oktober übernommen.

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