Imperial Brands: Gauloises-Hersteller leidet unter sinkendem Zigarettenabsatz

Imperial Brands: Gauloises-Hersteller leidet unter sinkendem Zigarettenabsatz

, aktualisiert 07. November 2017, 10:42 Uhr
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Der britische Tabakkonzern vereint Marken wie Gauloise oder West unter seinem Dach. Trotz sinkenden Absatzzahlen konnte Imperial Brands die Gewinne im abgelaufenen Jahr steigern.

Quelle:Handelsblatt Online

Schrumpfende Absatzzahlen machen dem britischen Tabakkonzern Imperial Brands zu schaffen. Neue Hoffnung für den Wachstumskurs sollte eine Ausrichtung auf E-Zigaretten bringen. Doch der Effekt lässt auf sich warten.

Bristol Dem britischen Tabakkonzern Imperial Brands macht der schrumpfende Zigarettenabsatz zu schaffen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September wurde der Anbieter von Marken wie West und Gauloises Blondes gut vier Prozent weniger Tabak los als im Vorjahr, wie er am Dienstag in Bristol mitteilte.

Chefin Alison Cooper versucht den Konzern mit der Ausrichtung auf E-Zigaretten wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Sie will neue Varianten von E-Zigaretten in den Absatzmärkten des Konzerns verkaufen und das Geschäft auf weitere Länder ausdehnen. In diesem Bereich gebe es deutliche Wachstumsmöglichkeiten. Imperial Brands hat sich bereits mit einer Umbenennung auf die veränderte Marktlage eingestellt - und das Wort „Tobacco“ aus seinem Namen gestrichen.

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Zwar konnte Imperial Brands seinen Gewinn im abgelaufenen Jahr steigern. Dennoch ließ sich die sinkende Nachfrage nach Zigaretten nicht verstecken. In Landeswährungen fiel der Netto-Tabakumsatz im Geschäftsjahr um 2,6 Prozent. Nur weil die britische Währung nach dem Brexit-Votum stark an Wert verloren hat, wuchsen die Erlöse um acht Prozent auf 7,76 Milliarden Pfund (8,8 Milliarden Euro).

Auch der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn legte nur dank Währungseffekten um gut sechs Prozent auf 3,8 Milliarden Pfund zu. Unter dem Strich blieb mit 1,45 Milliarden Pfund indes gut doppelt so viel übrig wie im Vorjahr, als hohe Finanzierungskosten das Ergebnis belastet hatten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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