Butlers: Insolvente Einrichtungskette steht vor der Rettung

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Eine Butlers-Filiale in Berlin.

von Henryk Hielscher

Die insolvente Einrichtungskette Butlers steuert auf eine Rettung zu. Nach Informationen der WirtschaftsWoche werden die Gläubiger des Kölner Unternehmens am Montag über einen Insolvenzplan abstimmen, der den Erhalt von 74 Filialen und rund 800 Arbeitsplätzen vorsieht.

Damit sei das Verfahren „nun auf der Zielgeraden“, sagte Butlers-Insolvenzverwalter Jörg Bornheimer dem Magazin. Stimmen die Gläubiger dem Plan zu, wird Butlers-Gründer Wilhelm Josten das Unternehmen auch in Zukunft weiterführen. Das dafür „benötigte Kapital werde ich zur Verfügung stellen, um den Insolvenzplan zu erfüllen und das Unternehmen anschließend zu finanzieren“, kündigte Josten an.

Butlers hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet. In der Folge hatten Insolvenzverwalter und Management dem Unternehmen ein straffes Sparprogramm verordnet. Unrentable Filialen wurden geschlossen, die Zentrale verkleinert, rund 100 der knapp 900 Mitarbeiter in Deutschland verloren ihren Arbeitsplatz. Die verbleibenden Standorte „schreiben schwarze Zahlen“, sagte Josten, ihre Umsätze und Margen würden wieder wachsen.

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