Insolvenz des Augsburger Konzerns: Weltbild: Filialnetz könnte an Buchhändler Hugendubel fallen

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von Henryk Hielscher und Peter Steinkirchner

Das riesige Filialnetz des Buchhandelskonzerns Weltbild könnte nach der Insolvenz des Mutterkonzerns an dessen Joint-Venture-Partner Hugendubel übergehen.

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Das Weltbild-Filialnetz könnte an Hugendubel

Das geht aus der Satzung der nicht direkt von der Insolvenz betroffenen gemeinsamen Finanzholding DBH von Weltbild und Hugendubel hervor, wie die WirtschaftsWoche in ihrer neuesten Ausgabe berichtet. In dieser Holding haben beide Unternehmen ihr Filialgeschäft vereint. Paragraf 12 der DBH-Satzung besagt laut WirtschaftsWoche, dass ein Gesellschafter Geschäftsanteile einziehen kann, sollte über dem anderen ein Insolvenzverfahren eröffnet werden. Weder die Münchner Buchhandlungskette Hugendubel noch Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz wollten sich auf Anfrage dazu äußern.

Hugendubel ist mit 77 Filialen an 48 Standorten einer der größten stationären Buchhändler Deutschlands. Zwar ist bisher nur der Versand- und Onlinehandel von Weltbild von der Insolvenz betroffen. Doch Verdi-Vertreter Timm Boßmann fürchtet einen Domino-Effekt, bei dem die Pleite des Weltbild-Konzerns auch die DBH Buch-Handels-Gesellschaft erfassen könnte.  

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