Insolvenz: Schlecker-Zerschlagung deutet sich an

Insolvenz: Schlecker-Zerschlagung deutet sich an

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Trotz großer Bemühungen scheint die Zerschlagung von Schlecker näher zu rücken

von Henryk Hielscher

Es bleiben Zweifel an der Schleckers Sanierungsfähigkeit. Handelsexperten rechnen damit, dass nur rund 200 Filialen erhalten bleiben.

Die Rettung des insolventen Schlecker-Konzerns erscheint zunehmend heikel. Nach Informationen des Handelsexperten Jörg Funder, geschäftsführender Direktor des Instituts für Internationales Handels- und Distributionsmanagements (IIHD) an der Hochschule Worms, steht der Verkaufsprozess der Filialkette vor dem Scheitern. "Der Insolvenzverwalter wird in den nächsten Tagen die Abwicklung von Schlecker starten", sagte Funder der WirtschaftsWoche. Der Experte geht davon aus, dass lediglich "rund 200" der derzeit noch 3200 Filialen erhalten bleiben und in der Folge von Wettbewerbern übernommen werden könnten.

Möglicher Investor bis Pfingsten

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"Der Insolvenzverwalter kämpft an vielen Fronten", erklärte dazu ein Unternehmenssprecher. Insbesondere die zahlreichen Kündigungsschutzklagen und hohen Personalkosten würden derzeit „Bauchschmerzen“ bereiten. Die weitere Entwicklung werde aber zuerst im Gläubigerausschuss besprochen, alles andere sei Spekulation.

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Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hatte angekündigt, einen möglichen Investor für das Unternehmen bis Pfingsten zu präsentieren. Am 5. Juni tagt die Schlecker-Gläubigersammlung. Zuletzt gab es in Lieferanten- und Gewerkschaftskreisen erhebliche Zweifel an der Sanierungsfähigkeit von Schlecker, zumal das Unternehmen weiterhin Verluste schreibt. Die Gewerkschaft Verdi hatte eine Mitgliederbefragung gestartet, um zu klären, ob weitergehende Zugeständnisse der Schlecker-Beschäftigen erfolgen können.

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