Jahreszahlen Henkel will nach Rekordjahr mehr Dividende zahlen

2017 stieg der Umsatz von Henkel deutlich, blieb aber unter den Erwartungen der Analysten. Die Anleger freuen sich trotzdem.

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Im vierten Quartal 2017 hatte Henkel seinen Umsatz auf 4,886 Milliarden Euro gesteigert. Quelle: Reuters

Düsseldorf Henkel schraubt nach einem Rekordjahr seine Dividende hoch. Für das vergangene Geschäftsjahr 2017 will der Konsumgüterkonzern je Vorzugsaktie 1,79 (Vorjahr: 1,62) Euro zahlen, je Stammaktie sind es 1,77 (1,60) Euro – die höchsten Dividenden in der Unternehmensgeschichte, teilte Henkel am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Im laufenden Jahr will das Unternehmen den organischen Umsatz um zwei bis vier Prozent nach oben schrauben. Die bereinigte Ebit-Marge soll von 17,3 Prozent im vergangenen Jahr auf mehr als 17,5 Prozent klettert, das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll zwischen fünf und acht Prozent steigen. 2017 hatten die Düsseldorfer auch dank Zukäufen erstmals beim Umsatz die Marke von 20 Milliarden Euro geknackt.

Im vierten Quartal hatte der Hersteller von Pritt und Persil den Umsatz auf 4,886 Milliarden Euro gesteigert. Der bereinigte operative Ertrag (Ebit) legte auf 801 (765) Millionen Euro zu. Henkel lag damit leicht unter den Erwartungen des Marktes: Analysten hatten mit einem Umsatz von 4,924 Milliarden Euro und einem bereinigten operativen Gewinn (Ebit) von 805 Millionen Euro gerechnet.

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