Kapitalerhöhung: Deutsche Wohnen gibt Expansion nicht auf

Kapitalerhöhung: Deutsche Wohnen gibt Expansion nicht auf

, aktualisiert 14. November 2011, 09:43 Uhr
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Mit rund 50.000 Wohnungen ist die Deutsche Wohnen neben Gagfah bereits eine der größten börsennotierten Wohnungsgesellschaften in Deutschland.

Quelle:Handelsblatt Online

Zukauf in kleinen Schritten: Die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen besorgt sich frisches Geld für ihre Expansionspläne. Insgesamt will Deutsche Wohnen bis zu 20,5 Millionen neue Aktien ausgeben.

FrankfurtDie im Rennen um die LBBW-Immobilien ausgeschiedene Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen gibt ihre Expansionspläne nicht auf. Über eine Kapitalerhöhung will sich das Unternehmen in den nächsten zwei Wochen brutto bis zu 200 Millionen Euro an frischen Mitteln besorgen, wie es am Montag ankündigte. Das Geld soll zur Rückführung alter Kreditlinien und für Akquisitionen verwendet werden.

Vorstandschef Michael Zahn hatte den Bestand zuletzt nicht nur in den bestehenden Kernregionen, Berlin und das Rhein-Main-Gebiet, ausgebaut, sondern mit Düsseldorf auch einen neuen Standort erschlossen. Mit rund 50.000 Wohnungen ist das Unternehmen neben Gagfah bereits eine der größten börsennotierten Wohnungsgesellschaften in Deutschland.

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Insgesamt will Deutsche Wohnen bis zu 20,5 Millionen neue Aktien ausgeben. Die Aktionäre sollen dabei für je vier alte Aktien ein neues Dividendenpapier erhalten. Die Bezugsfrist endet voraussichtlich am 28. November.

Die Kapitalerhöhung war seit längerem erwartet worden, allerdings eher im Zusammenhang mit dem Paket aus rund 21.000 Wohnungen der Landesbank Baden-Württemberg im Südwesten der Republik. Doch Deutsche Wohnen war hier schon vor einigen Wochen aussortiert worden.

Nun muss Zahn wie bisher in kleinen Schritten zukaufen. Das Tagesgeschäft der Gesellschaft läuft glänzend, auch weil immer mehr Mieter ihre Wohnungen kaufen. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn auf 2,8 (Vorjahreszeitraum: 2,0) Millionen Euro. Nach neun Monaten waren es mit 19,8 Millionen fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Das in der Branche maßgebliche operative Ergebnis ohne Verkäufe (FFO) stieg per Ende September auf 40,1 (28,9) Millionen Euro. Das waren pro Aktie 49 Cent. Im Gesamtjahr sollen es nach früheren Angaben 55 (2010: 40) Cent sein.

Quelle:  Handelsblatt Online
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