Kaufhof: Verdi fordert Zukunftskonzept von HBC-Tochter

Kaufhof: Verdi fordert Zukunftskonzept von HBC-Tochter

, aktualisiert 12. Oktober 2017, 16:52 Uhr
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Die HBC-Tochter hat seit Jahren mit Umsatzproblemen zu kämpfen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Gewerkschaft Verdi weist Forderungen des Kaufhof-Managements nach Einschnitten bei Löhnen und Gehältern zurück. Niedrigere Personalkosten allein würden das Unternehmen nicht voran bringen.

DüsseldorfDie Gewerkschaft Verdi reagiert mit Betriebsversammlungen auf die Forderung des Kaufhof-Managements nach Einschnitten bei Löhnen und Gehältern. "Die Beschäftigten von Kaufhof wollen nicht für Managementfehler büßen", erklärte Stefanie Nutzenberger, für den Handel zuständiges Mitglied des Verdi- Bundesvorstands am Donnerstag. „Wir erwarten von Kaufhof einen klaren, tragfähigen Zukunftsplan.“ Kürzungen der Personalkosten allein brächten das Unternehmen nicht voran. Die Arbeitnehmer hätten bereits in der Vergangenheit überzogene Rabattaktionen und eine nicht erkennbare Verkaufsstrategie bei Kaufhof kritisiert.

Mit Blick auf den von Kaufhof angestrebten Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung, mit dem auch die Personalkosten gedrückt werden sollen, sagte Nutzenberger, es seien zahlreiche Fragen zu klären. Dazu gehöre, ob Kaufhof nach der Übernahme durch den nordamerikanischen Handelskonzern HBC möglicherweise überhöhte Mieten zahlen müsse und wie viel Geld an die Eigner abfließe. „Wir werden diese Fragen alle auf den Tisch bringen“, kündigte sie an.

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Kaufhof kämpft mit sinkenden Umsätzen und Verlusten. Das Management wolle in Gesprächen mit Verdi einen neuen Tarifvertrag durchsetzen, der für die Beschäftigten Einschnitte mit sich bringen werde, hatte Arbeitsdirektor Peter Herlitzius angekündigt. Die Kette beschäftigt rund 21500 Menschen. Kaufhof war 2015 von HBC übernommen worden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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