Konsum: Das Geschäft mit der Schokolade

Konsum: Das Geschäft mit der Schokolade

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150 Millionen Schokoladennikoläuse haben in diesem Jahr die Produktionsanlagen der deutschen Hersteller verlassen

von Miguel Zamorano

Nikoläuse aus Milchschokolade sind zur Weihnachtszeit nach wie vor ein Renner, doch der Trend geht im Schokoladengeschäft Richtung teurer Qualität.  

Alle Jahre wieder: unter dem Weihnachtsbaum und in den Geschenksocken, im Nikolausstiefel und in aller Munde – immer wieder freut sich der Mensch auf den gleichen Stoff, ohne den er nur schwer leben kann: Schokolade.

Das Geschäft mit dem Wohlempfinden versetzt auch einen ganzen Zweig der Nahrungsmittelindustrie in regelmäßigen Glücksrausch. Nach Angaben von Caobisco, dem europäischen Verband für Schokolade, Kekse und Feinbäckerei, sind 2000 Unternehmen mit insgesamt 245 000 Mitarbeitern für jährlich 51 Milliarden Euro Umsatz in Europa verantwortlich.

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In Deutschland gehören Kraft Foods, Nestlé, Ferrero, Lindt & Sprüngli und Franz Zentis nach einer Studie der Universität Bremen zu den fünf größten Schokoladenherstellern. Der Verkauf von Milkatafeln und -nikoläusen platziert den amerikanischen Lebensmittelkonzern Kraft Foods mit einem Umsatz von 26,2 Milliarden Euro an die Spitze der deutschen kakaoverarbeitenden Industrie.

Zwar nimmt Milchschokolade nach wie vor einen Großteil der verkauften Schokoladenwaren ein, doch seit einiger Zeit ist ein Trend Richtung hochwertiger Schwarzschokolade und Schokoladenmischungen zu beobachten. Andrea Durry, die Kuratorin des Kölner Schokoladenmuseums, sagt: „Die Leute kaufen zunehmend Schokoladenprodukte, die aus bestimmten Schokoladenplantagen stammen oder mit karamellisierten Früchten gemischt werden.“

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