Krise der Schifffahrt: HSH Nordbank schickt Rickmers in die Insolvenz

Krise der Schifffahrt: HSH Nordbank schickt Rickmers in die Insolvenz

, aktualisiert 31. Mai 2017, 18:46 Uhr
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Durch den Insolvenzantrag der Hamburger Reederei stehen mehr als 2000 Mitarbeiter vor dem Aus.

Quelle:Handelsblatt Online

Keine neuen Kredite, keine Zustimmung zum Sanierungskonzept: Die Hamburger Reederei Rickmers ist insolvent, weil die HSH Nordbank die Anträge der Reederei zurückgewiesen haben soll.

FrankfurtDie Hamburger Reederei Rickmers muss einen Insolvenzantrag stellen. Die HSH Nordbank habe die Kreditanträge der Reederei zurückgewiesen und die Zustimmung zum Sanierungskonzept verweigert, teilte die Rickmers Holding am Mittwoch mit. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens strebe der Vorstand eine Sanierung in Eigenverwaltung unter Fortsetzung des Geschäfts- und Schiffsbetriebs an. Die kriselnde HSH Nordbank kämpft als einst größter weltweiter Schiffsfinanzierer selbst mit den Folgen der Branchenkrise.

Eigentlich sollten an diesem Donnerstag die Gläubiger einer 275 Millionen Euro schweren Anleihe auf einer Versammlung über den Sanierungsplan abstimmen, um Rickmers mit seinen mehr als 2000 Mitarbeitern vor dem Aus zu retten. Die Abstimmung über das Sanierungskonzept ist nun Makulatur. Die Anleihegläubiger sollen jetzt bei dem Treffen nur noch einen gemeinsamen Vertreter wählen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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