Lambertz: Printenbäcker wächst mit Stollen

Lambertz: Printenbäcker wächst mit Stollen

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Lambertz-Produkte

von Mario Brück

Dank Übernahmen wächst der Süßwarenhersteller Lambertz aus Aachen auf mehr als 600 Millionen Euro Umsatz.

Nach der Übernahme und Integration von Dr. Quendt, einem ostdeutschen Hersteller von Dresdner Stollen und Russisch Brot, konnte Lambertz-Inhaber Hermann Bühlbecker den Umsatz der Unternehmensgruppe im vergangenen Geschäftsjahr 2014/2015 um 5,8 Prozent auf 620 Millionen Euro steigern. Bereinigt um den ostdeutschen Neuzugang erzielte der in Aachen beheimatete Gebäckhersteller ein Umsatzplus von 2,5 Prozent auf knapp 600 Millionen Euro.

Mit ähnlichen Wachstumsraten rechnet der Alleininhaber auch im laufenden Geschäftsjahr. Schließlich kommen mit den im Sommer übernommenen Unternehmen Wendler Nougat und Ifri Schuhmann in Nürnberg zwei weitere Unternehmen hinzu. Die 1906 gegründete Firma Wendler stellt Nougatartikel her, Ifri Schuhmann ist im Segment der Lebkuchen-Herstellung aktiv. Zur Lambertz-Gruppe gehören zudem die Lebkuchen-Marken Weiss und Haeberlein-Metzger.

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In der Herbst- und Weihnachtssaison des Vorjahres steigerte Lambertz den Umsatz um 2,5 Prozent. Damit reklamiert Bühlbecker für seine Unternehmen einen Marktanteil von knapp über 20 Prozent in diesem Saisongeschäft. Die Lambertz-Gruppe produziert Lebkuchen, Printen, Dominosteine und Stollen mittlerweile in neun Werken. Eines davon, die Firma Kinkartz, wird zum Jahresende geschlossen.

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Das einzige Werk außerhalb Deutschlands steht im polnischen Katowice. Lambertz Polonia konnte den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr auf rund 40 Millionen Euro steigern. Die Fabrik dort werde derzeit um ein neues Gebäude mit zusätzlichen Produktionslinien erweitert, teilte Bühlbecker mit.  Den Umsatz in den USA bezifferte Bühlbecker mit rund 20 Millionen Euro. In New Jersey hat Lambertz allerdings keine eigene Herstellung, sondern nur eine Vertriebsfirma.

Zur Ergebnissituation seiner Unternehmensgruppe machte Bühlbecker keine Aussage. Er wies jedoch darauf hin, dass die Gruppe über eine Eigenkapitalquote in Höhe von 70 Prozent verfüge. Und seit er im Unternehmen sei, also seit 1976, habe es noch nie ein Jahr mit Verlusten gegeben. Die Zahl der Mitarbeiter bezifferte Bühlbecker mit 4000. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass das Süßwarenkonglomerat sehr viele Saisonkräfte beschäftigt. Die Höhe der Investitionen habe im vergangenen Geschäftsjahr bei knapp 25 Millionen Euro gelegen, sagt Bühlbecker. Das sei wesentlich mehr als in den Jahren zuvor gewesen. Allerdings musste Bühlbecker auch sehr viel Geld in die teilweise maroden Unternehmen stecken, die er in der Vergangenheit übernommen hatte.

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